SWD Powervolleys spielen bei der SVG Lüneburg

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Bot zum Auftakt gegen den CV Mitteldeutschland eine überzeugende Partie: Dennis Barthel hatte maßgeblichen Anteil am Heimsieg der SWD Powervolleys. Foto: Franz Sistemich

Düren. Mit Selbstvertrauen sind zehn Spieler und der Trainer der SWD Powervolleys am gestrigen Dienstag in die Lüneburger Heide aufgebrochen. Die Busfahrt zum Auswärtsspiel bei der SVG Lüneburg traten der am Fuß operierte Oskar Klingner, Rekonvaleszent Michael Parkinson und Brook Sedoore nicht mit an.

Letzterer verspürte Anfang der Woche einen Druckschmerz im Knie, so dass Coach Anton Brams den Spieler zur medizinischen Untersuchung lieber an der Rur ließ. „Angesichts der Belastungen in den kommenden Wochen wollen wir kein Risiko eingehen“, sagte Brams.

Nichtsdestotrotz sind die Powervolleys voller Optimismus nach Lüneburg gefahren. Der Erfolg über Auftaktgegner CV Mitteldeutschland hat zusätzliches Selbstvertrauen gegeben. „Wenn wir unsere Leistung wie im ersten Satz beim Testspiel in Antwerpen oder gegen den CVM wiederholen, können wir in Lüneburg gewinnen“, erklärte Brams.

Die Begegnung bei der Mannschaft von Stefan Hübner wird keine leichte Aufgabe sein. „Der Heimvorteil der Lüneburger ist schon enorm“, betonte Anton Brams. Die Spielstätte der SVG gehört zu den kleinsten der Liga. Ihre Hallendecke ist die niedrigste in der Klasse. Und die Zuschauer sitzen – etwas übertrieben formuliert – direkt am Spielfeldrand. „In der Halle ist es laut, man kann sich kaum verständigen“, erläutert Brams und lächelt.

Es gilt, sich nicht von den äußeren Einflüssen beeindrucken zu lassen. Anton Brams: „Wir werden damit umgehen zu wissen.“

Und dann vertraut Brams schließlich auf seinen qualitativ breit aufgestellten Kader. Beispielsweise in der Annahme. Dass Dennis Barthel gegen die Mitteldeutschen in der Anfangsformation stand, wunderte am Samstag so manchen in der Arena Kreis Düren. Brams Erklärung: „Dennis hat gegenüber der vergangenen Saison einen großen Sprung gemacht. Und wegen der bevorstehenden Aufgaben will ich die Last auf möglichst viele Schultern verteilen.“

Dies kann also bedeuten, dass Dennis Barthel, obwohl er seine Aufgabe gegen Mitteldeutschland sehr gut löste, nicht beim Anpfiff um 20 Uhr auf dem Feld stehen wird. Für Trainer Anton Brams gibt es bis auf Libero Blair Bann keine gesetzten Spieler, jeder muss sich über Training und Partie aufdrängen: „Auf uns warten eben schwere Aufgaben, deshalb werde ich von meinen Wechselmöglichkeiten Gebrauch machen.“

Zumindest die ersten Stunden der Busfahrt nach Lüneburg verbrachten die Dürener Spieler ziemlich schweigend und sehr konzentriert. Anton Brams hatte den SWD-Volleyballern seinen Strategieplan in schriftlicher Form ausgehändigt. Ihn galt es nun, intensiv zu studieren, um in Lüneburg zu bestehen: Denn wie stark die SVG ist, zeigte sich in der vergangenen Saison. Der Aufsteiger zog in das Halbfinale der Liga und das Pokalendspiel ein.

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