Düren - SWD Powervolleys: Mittelblocker Romans Sauss steht wieder im Kader

SWD Powervolleys: Mittelblocker Romans Sauss steht wieder im Kader

Von: Franz Sistemich
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In der Startformation wird Dürens Außenangreifer Romans Sauss heute noch nicht stehen, aber er gehört wieder zum Spieltagskader der SWD Powervolleys. Ob Netzhopper-Diagonalangreifer Gawenda (2) mit von der Partie ist, ist fraglich. Foto: Guido Jansen

Düren. Die gute Nachricht vorneweg: Romans Sauss, der Mittelblocker der SWD Powerbolleys, ist wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Drei Wochen wurde der Annahmespezialist und Außenangreifer des Volleyball-Bundesligisten wegen seiner Wadenprobleme schmerzlich vermisst.

Donnerstag absolvierte der Lette wieder Sprünge, die Wade hielt – und auch der Kopf spielte mit: „Das sah gut aus. Romans bewegt sich ganz normal und nicht irgendwie gehemmt. Der Kopf ist frei“, sagte Trainer Stefan Falter. Und deshalb wird der Außenangreifer heute ab 19 Uhr im Kader der Powervolleys beim Auswärtsspiel in der Landkost-Arena stehen. Aber eines steht auch fest: „Romans wird nicht in der Startformation stehen. Er ist beileibe noch nicht bei 100 Prozent, was ja auch kein Wunder ist. Aber: Er kann im Fall des Falles eingewechselt werden“, sagte sein Trainer.

Darüber ist der Coach natürlich froh. Dirk Westphal, der zweite Ausfall auf der Annahmeposition, wird frühestens in den beiden letzten Hauptrundenspielen wieder zur Verfügung stehen. So nimmt der wiedergenesene Sauss den Druck von den Schultern der unerfahrenen Karli Allik und Julius Firkal: „Das ist gut auch für diese Spieler zu wissen, dass die Verantwortung nicht nur auf ihren Schultern liegt, sondern dass sie Unterstützung haben“, fuhr Falter fort.

Die SWD Powervolleys werden, davon ist ihr Coach überzeugt, in Brandenburg vor den Toren Berlins auf einen unangenehmen Gegner treffen. Gewiss, die Mannschaft von Trainer Mirko Culic dümpelt im Niemandsland des neunten Platzes mit Abständen vor den beiden Tabellenkindern und auch zum Achten TV Bühl, doch betont Falter: „Die hat auch gegen stärkere gut ausgesehen und teilweise nur knapp verloren.“ Oder gar gewonnen: „Zu Hause besiegten die Netzhoppers die United Volleys Rhein Main, auch weil sie gut variieren und mit unterschiedlichen Systemen gefährlich spielen können.“ Dies können sie auch, weil sie einen Björn Andrae in ihren Reihen haben. Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, eigentlich Außenangreifer, spielte unlängst Diagonalangreifer. Und das nicht schlecht.

„Wir müssen auf alles gefasst sein“, warnte denn auch Stefan Falter. Und so gilt es: „Vom ersten Aufschlag müssen wir das Spiel bestimmen.“ Die Trainingseindrücke stimmen den Coach jedenfalls zuversichtlich, dass seine Mannschaft den Plan in die Tat umsetzen kann: „Man merkt ganz deutlich die Bereitschaft der Spieler, aus jeder Situation das Beste zu machen.“

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