Düren - SWD-Mitarbeiter gehen auf die Straße

SWD-Mitarbeiter gehen auf die Straße

Von: Fred Schröder
Letzte Aktualisierung:
Mit Fahnen und Trillerpfeifen:
Mit Fahnen und Trillerpfeifen: Rund 80 Mitarbeiter der SWD gingen gestern auf die Straße. Foto: Schröder

Düren. „Wir wollen für die am Montag wieder aufzunehmenden Tarifverhandlungen unsere Ausgangsposition verbessern.” So begründet Betriebsratsvorsitzender Willi Beißel den rund zweistündigen Warnstreik von rund 80 Mitarbeitern der Stadtwerke Düren (SWD).

Am Freitagmorgen traten sie vors SWD-Gebäude an der Arnoldsweilerstraße, um mit Fahnen und Trillerpfeifen ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

In den bisherigen Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft GWE, in der Energielieferanten wie beispielsweise die Stawag, die EWV und aus dem überregionalen Bereich namhafte Unternehmen wie Ruhrgas, Gelsenwasser oder STEAG vertreten sind, kam es nach Schilderung von Willi Beißel bisher nicht zu einem befriedigenden Ergebnis. Deshalb gab es nicht nur in Düren einen Warnstreik. In Eschweiler und Stolberg gingen Mitarbeiter der EWV auf die Straße.

„Die Arbeitgeberseite ist nicht in Ansätzen bereit, uns entgegenzukommen”, betonte SWD-Betriebsratsvorsitzender Beißel im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Verdi-Forderung von 6,5 Prozent hätten die Arbeitgeber bisher lediglich ein Angebot für eine Erhöhung der Löhne um 2,6 Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten entgegengesetzt und sich dabei auf die nach ihrer Ansicht schwierige Situation auf dem Energiemarkt berufen. Als „eine Provokation” bezeichnet Beißel das weitere Artbeitgeberangebot von drei Prozent bei einer Laufzeit von 15 Monaten. Auch dieses Angebot sei für die Arbeitnehmerseite völlig inakzeptabel.

„Da muss mehr drin sein”, sagten sich die Mitarbeiter der Stadtwerke und artikulierten ihren Unmut lautstark vor dem Verwaltungsgebäude. Damit es die Arbeitgebervertreter auch hören, wenn heute weiter verhandelt wird.
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