Düren - „Summer Brass Düren“: Von Michael Jackson bis zu Ernst Mosch

„Summer Brass Düren“: Von Michael Jackson bis zu Ernst Mosch

Von: Sandra Kinkel
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Martin Schädlich ist der künstlerische Leiter von der dritten Auflage von „Düren Summer Brass“, das vom 8. bis zum 10. September in und um das Haus der Stadt in Düren stattfindet. Foto: Raphael Weniger

Düren. Martin Schädlich verspricht einen „echten Gänsehautmoment“, einen „Rudolf-Schock-Platz, der in Gänze zum Klingen kommt“. Der 36-jährige Jülicher ist studierter Trompeter und künstlerischer Leiter des Festivals „Summer Brass Düren“, das Anfang September bereits zum dritten Mal in und vor dem Haus der Stadt stattfindet.

 „Brass“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „Bleche“, gemeint ist – natürlich – das Blech von Musikinstrumenten wie Tuba, Trompete, Posaune oder Horn. „Die klassische Besetzung einer Brass-Band“, erklärt Martin Schädlich, „sind 35 Blechbläser und vier Schlagwerker. Ursprünglich ist es die Musik britischer Grubenarbeiter.“ Sehr bewusst, ergänzt Schädlich, habe man sich entschlossen, bei „Summer Brass“ den Begriff „Brass“ möglichst weit zu fassen.

„Wir wollen ein möglichst breites Spektrum zeigen“, sagt Schädlich. Und genau deswegen sind bei „Summer Brass“ unter anderem auch die Big Band des Gymnasiums am Wirteltor, „Da Blechhauf‘n“ und „Los Blechos“ aus Dürens Partnerstadt Altmünster mit von der Partie. „Für das Eröffnungskonzert“, sagt Schädlich, „konnten wir den international tätigen Percussionisten Roland Peil gewinnen, der in Düren aufgewachsen und zur Schule gegangen ist.“ Auch Percussion könne Teil von Brass Bands sein. Schädlich: „Roland Peil, der ja mit ‚Fanta 4‘ auftritt, war vom Konzept unseres Festivals sofort begeistert. Wir freuen uns natürlich riesig, dass er beim Eröffnungskonzert dabei ist.“

Publikum ins Festival einbinden

Schädlich ist es wichtig, das Publikum in sein Festival einzubinden. „Ich finde es einen schönen Gedanken, die Konzertbesucher in Teilen über das Konzertprogramm entscheiden zu lassen. Manchmal sitzt man doch in einem Konzert und denkt ‚Mensch, warum spielen die das denn jetzt nicht?‘ Wir spielen zumindest teilweise das, was das Publikum wirklich hören will.“ Schädlich hat fünf Stücke ausgesucht, die unterschiedlicher kaum sein können – Michael Jackson ist genauso vertreten wie Ernst Mosch und seine Egerländer Musikanten. „Ich habe ganz bewusst sehr verschiedene Stücke ausgesucht, weil ich den gesamten Musikgeschmack der Leser abbilden wollte. Jeder, der abstimmen möchte, soll auch wirklich ein Stück finden, das ihm gefällt.“

Gespielt werden die ausgewählten Werke von rund 200 Musikern auf dem Rudolf-Schock-Platz. Schädlich: „Nämlich von allen teilnehmenden Ensembles unseres Festivals. Die Zuschauer werden Teil dieses großen Orchesters und hören dann noch die von ihnen gewählten Stücke. Das wird sicher ein besonderes Erlebnis.“

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