Kreis Düren - Sturmtief „Burglind” trifft den Kreis Düren: Trampolin wirbelt gegen ein Auto

Sturmtief „Burglind” trifft den Kreis Düren: Trampolin wirbelt gegen ein Auto

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Sturmtief „Burglind” entwurzelte auch im Kreis Düren wie hier an der Brändströmstraße in Düren zahlreiche Bäume. Foto: Welkener

Kreis Düren. Sturmtief „Burglind” ist am frühen Mittwochmorgen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern durch den Kreis Düren gezogen. Unzählige entwurzelte Bäume, herabgestürzte Äste und Dachziegel waren die Folge.

Schwerer verletzt wurde nach Informationen von Polizei und Feuerwehr auch bei den zehn sturmbedingten Unfällen zum Glück niemand. Unter anderem kam ene Autofahrerin, die gegen 6 Uhr auf der K39 bei Langenbroich gegen einen umgestürzten Baum gefahren war, nach Polizeiangaben mit dem Schrecken davon. Allerdings entstand ein Schaden in Höhe von rund 6000 Euro an ihrem Fahrzeug.

Auf 15.000 Euro beziffert die Polizei die Schadenshöhe nach einem Unfall auf der Kreuzung Aachener Straße/Stürzstraße, an der – wie an drei weiteren Stellen – gegen 6.30 Uhr die Ampelanlage ausgefallen war. Ein 18-jähriger Autofahrer aus Düren hatte die Vorfahrt eines 48-Jährigen missachtet, der bei der Kollision ebenso leicht verletzt wurde wie seine 28-jährige Beifahrerin.

Auf der Marienstraße in Aldenhoven wurde ein Trampolin von einer Böe durch die Luft und gegen ein Auto gewirbelt, in Merken fielen Dachziegel auf einen geparkten Pkw. Auf der Nordstraße in Birkesdorf riss der Sturm eine Ampel vom Mast, die auf die Straße zu stürzen drohte. Auf der B56 mussten in Höhe Birkesdorf gleich mehrere Bäume von der Fahrbahn beseitigt werden. Auch auf der L264 war die Feuerwehr im Dauereinsatz, unter anderem im Bereich Niederzier und Kelz. In der Eifel musste die L24 zwischen Zweifall und Raffelsbrand (B399) vorübergehend komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Bis zum Mittag verzeichnete die Rettungsleitstelle des Kreises Düren mehr als 100 sturmbedingte Feuerwehreinsätze, die von 370 Rettungskräften abgearbeitet wurden. Allein die Feuerwehr der Stadt Düren war 35 Mal im Einsatz, unter anderem am Bahnhof, wo Fassadenteile auf die Gleise gestürzt waren. Die Polizei sprach von 64 Alarmierungen, darunter 42 Gefahrenstellen.

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