Sturm sorgt für großes Müll-Chaos auf der Hauptstraße

Von: kin
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Ziemlich chaotische Zustände auf der Hauptstraße: Nach dem Sturm am Donnerstagmorgen waren viele Gelbe Säcke geplatzt. Foto: I. Simon

Langerwehe. Ivonne Simon macht ihrem Unmut Luft: „Überall herumfliegende Gelbe Säcke die zum Teil kaputt gegangen sind, weil sie ja in den vergangenen Jahren immer dünner wurden, und der Müll verteilt sich wunderschön. Der Kreisverkehr an der Kirche ist kaum zu befahren, weil die Säcke und der Müll dort ebenfalls herumfliegen. In den Nebenstraßen sieht es nicht anders aus. Und wer macht das sauber?“

Frau Simon hat Recht. Die Langerweher Hauptstraße glich am Donnerstagmorgen in der Tat einem ziemlichen Chaos. Aufgrund des nächtlichen Sturms waren viele der Gelben Säcke, die schon am Straßenrand zur Abholung bereit lagen, umhergewirbelt und geplatzt, überall lag Unrat. „Das Problem ist uns bekannt“, sagte Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) am Donnerstag auf Anfrage. „Die Mitarbeiter des Bauhofes haben selbstverständlich dafür gesorgt, dass die Straße wieder sauber ist.“

Derzeit gibt es in Langerwehe keine Gelben Tonnen, wie sie in vielen anderen Kommunen des Kreises Düren längst selbstverständlich sind. Das bemängelt auch Ivonne Simon. Göbbels: „Es bisher sehr wenig Beschwerden wegen der Gelben Säcke gegeben. Ich hatte sogar im Gegenteil den Eindruck, dass die Bürger mit dieser Lösung zufrieden sind, auch weil sie ungern noch eine vierte Mülltonne haben wollten.“ Eine Möglichkeit, sich freiwillig eine Gelbe Tonne anzuschaffen – bei der Papiertonne gibt es diese Option in Langerwehe –, besteht derzeit nicht.

Heinrich Göbbels: „Ich denke, dass es sinnvoll ist, dass die Politik dieses Thema noch einmal aufgreift. Natürlich besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass auch in Langerwehe Gelbe Tonnen eingeführt werden. Das ist aber keine Entscheidung der Verwaltung, sondern der Politik.“

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