Vettweiß - Stürmische Feier in der „Herrenhölle“

Stürmische Feier in der „Herrenhölle“

Von: heb
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Ein Höhepunkt der Sitzung: Die Jungs von „Brings“ heizten den Männern im Vettweißer Festzelt ordentlich ein. Foto: Hendrik Buch

Vettweiß. Fünf Mal heißt es Frauenpower in der Hölle von Vettweiß, einmal pro Jahr dürfen aber auch die Herren ran im großen Festzelt. Ein Privileg, welches das Wetter den 1700 feierfreudigen Männern am Samstag beinahe nehmen wollte.

Vor Veranstaltungsstart hieß es für die KG „Vettweiß“ erst einmal Krisensitzung: Verein und Gemeinde berieten über den Sturm. Letztlich entschied man sich zu starten. Gut so. Das Wetter hielt und die Männer konnten die „Herrenhölle“ stürmisch eröffnen.

Wie in Vettweiß bewährt, bekam die Männerschar ein Programm der karnevalistischen Spitzenklasse geboten. Nach dem Einmarsch des Präsidenten Udo Kreitz und des Elferrats mussten erst einmal die Redner im schwierigen Terrain der Herrensitzung überzeugen. „Dä Knubbelich vum Klingelpötz“ gelang es bei seiner Premiere in Vettweiß solide, das Eis zu brechen. Für grölende Männerkehlen sorgte wie im Vorjahr aber vor allem Knacki Deuser, der den humoristischen Nerv der Männerwelt mit seinen Pointen voll traf.

Die KG selbst schickte natürlich ihre beliebte Funkengarde auf die Bühne, später begeisterten die Tänzerinnen der Showtanzgruppe die Männer im Festzelt. Euphorisch empfingen die Herren auch die Cheerleader des 1. FC Köln. Musikalisch sorgte „Brings“ für das Highlight des Tages.

Auch die „Klüngelköpp“ und die „Domstürmer“ begeisterten. Daneben sorgten „Colör“, „Cöllner“, „Funky Marys“ und zum Abschluss „Hanak“ für reichlich Stimmung unter den feiernden Herren. Verabschiedet wurden die Künstler vom Präsidenten jedes Mal mit dem im vergangenen Jahr eingeführten „Männerstammtisch Alaaf“.

Begeistert vom Programm zeigten sich auch die Herren an den Tischen. „Tolle Stimmung, super Programm“, attestiert Dirk Franke, der nun im vierten Jahr mit einem Bus aus dem Hürtgenwald angereist ist. „Wir kommen wieder“, sagte auch Peter Becker. Seine „Vater-Kind-Gruppe“ aus Nideggen sitzt seit drei Jahren am selben Tisch in der ersten Reihe.

Auch die Veranstalter zeigten sich zufrieden: „Arbeit und Energie haben sich wieder voll gelohnt“, freut sich der stellvertretende Kommandant Guido Oleff. Eine zweite Herrensitzung wird es trotz Nachfrage aber nicht geben: „Wir sind einfach am Limit.“

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