„Stromspar-Checker”: Förderung bis 2014

Von: fjs
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Die Energiespar-Checker sind für drei weitere Jahre unterwegs: Sigrid Heetkamp, Udo Diezel und Norbert Schoeller (v.r.) von InVia sowie Ingo Vosen und Jürgen Schulz von den Stadtwerken wollen die erfolgreiche Aktion fortsetzen. Foto: Schröder

Düren. Die „Stromspar-Checker” werden für weitere drei Jahre unterwegs sein. Nach zweijähriger Laufzeit der Aktion „Stromsparcheck für einkommensschwache Haushalte” ziehen InVia Düren-Jülich und der Kooperationspartner Stadtwerke Düren eine positive Bilanz.

Rund 520 Energiesparberatungen, die mit mindestens der doppelten Zahl an Hausbesuchen durchgeführt wurden, gaben die 16 „Stromspar-Checker” Hinweise zur Energieeinsparung. „Mit diesem Ergebnis rangieren wir unter den bundesweit 60 Projekten an fünfter Stelle. Das macht uns stolz”, betont InVia-Geschäftsführer Norbert Schoeller.

16 Mann unterwegs

Basierend auf einem Regierungsprogramm wurden 16 arbeitsuchende Personen zu „Stromspar-Checkern” geschult. Ihre Aufgabe: Beratung in Fragen der Energieeinsparung bei Empfängern von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II.

„Eine geniale Idee, Menschen in prekärer Situation eine Perspektive zu geben und durch deren Hilfe Betgroffene zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation zu helfen”, lobt Norbert Schoeller die Aktion. Ausgerüstet mit Messgeräten, Info-Material sowie Sparlampen oder schaltbaren Mehrfachsteckern besuchen die „Stromspar-Checker” die Haushalte.

Zwei Besuche pro Haushalt

Der erste Besuch gilt der Aufnahme: Welche Geräte sind vorhanden?. Wie ist der Verbrauch und wie das Verbrauchsverhalten? Beim zweiten Besuch liegen dann die im Computer ermittelten Empfehlungen vor.

Udo Diezel, von der ersten Stunde an als „Checker” unterwegs und seit Monatsbeginn bei InVia hauptamtlich als Koordinator für das Programm zuständig: „Anfangs waren die Besuchten zögerlich; aber als sie sahen, dass wir nichts verkaufen sondern ihnen sparen helfen wollten, öffneten sich die Türen leichter”.

Dass die besuchten Personen sorglos sein können versichert Projektleiterin Sigrid Heetkamp: „Die Daten werden nicht weiter gegeben”. Aus Vergleichen weiß sie allerdings, dass Einsparungen beim Stromverbrauch in einzelnen Haushalten zwischen 164 und 265 Euro pro Jahr erzielten werden konnten. Durch die Kürzung der Bundesmittel schien das Projekt kurzfristig in Gefahr.

„Wir können das Programm aber mit weniger Leuten bis 2014 fortsetzen”, betonte Norbert Schoeller. Die Stadtwerke unterstützen ideell und materiell. „Energie sparen ist auch Umweltschutz”, begründetdies Ingo Vosen.
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