Streit um zerschlagene Bierflaschen endet mit Stichverletzung

Von: pol-dn
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Düren. Am Dienstagabend ist es im Langemarckpark zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei 34 und 37 Jahre alten Dürenern gekommen. Beide mussten danach in einem Krankenhaus behandelt werden.

Eine Polizeistreife der Polizeiwache Düren wurde um 20.20 Uhr durch eine Zeugin auf eine schwer verletzte männliche Person im Bereich der Josef-Schregel-Straße aufmerksam gemacht. Bei dem 34-jährigen Mann stellten die Beamten eine erhebliche Stichverletzung am Bauch fest, worauf sie sofort einen Notarzt sowie einen Rettungswagen anforderten. Der Verletzte musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden, wo er zur stationären Behandlung aufgenommen wurde.

Bei der Suche nach den Hintergründen des Vorfalls trafen die Polizisten im nahe gelegenen Langemarckpark auf eine Personengruppe, in der sich auch der Verursacher für die Verletzung des 34-Jährigen befand. Außerdem konnten sie dort ebenfalls den Tatort ausfindig machen. Die weiteren Ermittlungen und Befragungen führten dann zu dem Ergebnis, dass sich der 37 Jahre alte Tatverdächtige und auch der Geschädigte am Abend gemeinsam mit anderen Personen auf einer Sitzgruppe im Parkgelände aufgehalten hatten. Dabei soll es zum Streit zwischen den Beiden gekommen sein, weil der 37-Jährige seinem jüngeren Kontrahenten vorwarf, dass er die leeren Bierflaschen immer zerschlage. Dieser habe daraufhin mit einem Stock auf ihn eingeschlagen und ihn in den Daumen gebissen.

Bei der Gegenwehr will er den Angreifer dann mit einem Taschenmesser in den Bauch gestochen haben. Der sowohl unter Alkohol- als auch unter Drogeneinfluss stehende Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und der Polizeidienststelle zugeführt. Von hier musste er auch zum Krankenhaus verbracht werden, damit seine Bisswunde ärztlich versorgt werden konnte. Außerdem wurden ihm Blutproben entnommen. Am Tatort konnten die möglichen Tatwaffen sichergestellt werden. Die Ermittlungen des zuständigen Kriminalkommissariats dauern derzeit an.
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