Streikende „real“-Mitarbeiter protestieren auf dem Markt

Von: Ingo Latotzki
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Von Montag bis Donnerstag streikten nach Angaben von Jana Zorn, Verdi-Gewerkschaftssekretärin für den Bezirk Aachen/Düren/Erft, rund 1000 Beschäftigte in insgesamt 28 Städten in Nordrhein-Westfalen. In Düren waren es 100 Mitarbeiter. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Geschätzt rund 100 Mitarbeiter der SB-Warenhauskette „real“ haben am Freitag auf dem Dürener Marktplatz für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert.

Von Montag bis Donnerstag streikten nach Angaben von Jana Zorn, Verdi-Gewerkschaftssekretärin für den Bezirk Aachen/Düren/Erft, rund 1000 Beschäftigte in insgesamt 28 Städten in Nordrhein-Westfalen. Die Beschäftigten fordern wieder eine Tarifbindung und damit klare Arbeitszeit-, Urlaubs- und Lohnregelungen. Auch Mitarbeiter von „Toys ,R‘ Us“ beteiligen sich an den Arbeitsniederlegungen. Sie fordern die Anerkennung der Flächentarifverträge im Einzelhandel.

Eine Angestellte aus einem Düsseldorfer „real“-Markt sprach am Freitag auf dem Dürener Mark stellvertretend für ihre Kollegen. „Wir fühlen uns ausgenutzt und ausgebeutet.“ Es gebe immer mehr Arbeit und immer weniger Personal. „Wir wollen einen gerechten Lohn und eine gesicherte Rente“, rief die Beschäftigte, bevor sich die Streikenden auf einen Demonstrationszug durch die Innenstadt begaben.

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