Stolpersteine für zwei ermordete Mitglieder der KPD

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Kreis Düren. Die Mitglieder des Bertram-Wieland-Archivs für die Geschichte der Arbeiterbewegung zogen bei ihrer Tagung im Dürener „Komm“-Zentrum eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit. Für die nähere Zukunft hat sich der Geschichtsverein einiges vorgenommen.

Auch der Vorstand wurde neu gewählt. „Für unsere Angebote gab es viel Zuspruch. Dies belegt, dass es einen Bedarf an kritischer Geschichtsarbeit und Neugier auf die Historie der arbeitenden Menschen gibt“, sagte Heinz Krüger erfreut. Seit Mitte 2016 haben an acht Veranstaltungen, darunter eine zweieinhalbtägige Studienfahrt zur Gedenkstätte Buchenwald und eine Ausstellung zum so genannten „Radikalenerlass“ rund 200 Menschen teilgenommen.

Das Anliegen des im August 2015 gegründeten Vereins ist die Vermittlung und Erforschung der Geschichte der Arbeiterbewegung, wobei der geografische Schwerpunkt auf dem Dürener Raum liegt, erläuterte Dominik Clemens. Um die Forschungslücken zu füllen, sei man auch auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Zurzeit arbeiten die Mitglieder des Vereins an mehreren Publikationen, etwa zum Jülicher „Zitadellen-Prozess“ und zum Mord an dem Journalisten Arthur May.

Für den Herbst sind Veranstaltungen zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution mit dem Schauspieler Erich Schaffner und zum Jahrestag der Bombardierung Dürens und zur Zerstörung der baskischen Stadt Guernica mit dem Referenten Hubert Brieden geplant. Auf Initiative des Bertram-Wieland-Archivs werden Anfang November Stolpersteine vom Kölner Künstler Gunter Demnig in Erinnerung an die im Konzentrationslager ermordeten Dürener KPD-Mitglieder und Widerstandskämpfer Johann Reins und Franz-Nikolaus Hasert verlegt.

Turnusgemäß wurde der Vorstand neu gewählt. Die Versammlung bestätigte Dominik Clemens als ersten Vorsitzenden und Heinz Krüger als zweiten Vorsitzenden.

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