„Stolpersteine“ für Nideggen und Vettweiß

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:

Nideggen/Vettweiß. Im vergangenen Herbst hat der Künstler Gunter Demnig die ersten 18 „Stolpersteine“ zur Erinnerung an verfolgte und ermordete jüdische Bürger aus Nideggen im Stadtgebiet verlegt.

Insgesamt hatten sich Sponsoren für 45 Stolpersteine gefunden.

Am 17. Juni will Demnig weitere 16 Steine an acht Stellen in Nideggen verlegen. Zwei Tage zuvor wird der Initiator der Aktion, Lokalhistoriker Franz-Josef Brandenburg, auf einer Infoveranstaltung über das Leben und das Schicksal der jüdischen Bürger in Nideggen berichten. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Bürgerbegegnungsstätte.

Auch für die Verlegung der restlichen sieben Stolpersteine in der Gemeinde Vettweiß soll eine Lösung gefunden werden. Hier hatten Anwohner aus Lüxheim ihre Zusage zur Verlegung der Stolpersteine vor ihrem Haus wieder zurückgezogen, so dass im Oktober 2014 nur vier der elf bereits angefertigten Gedenksteine verlegt werden konnten.

Die Stolpersteine werden seitdem in der Vettweißer Pfarrkirche aufbewahrt. Bürgermeister Joachim Kunth (CDU) sagte in der Ratssitzung zu, sich um eine Lösung des Problems zu bemühen und notfalls auch einen anderen geeigneten Standort zu finden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert