Stiftisches ist außer Rand und Band

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Mit zwei Konzerten begeisterte
Mit zwei Konzerten begeisterten die Schüler des instrumental-praktischen Kurses des Stifitischen Gymnasiums ihre Zuhörer.

Düren. Endlich geschafft: Das Ergebnis monatelanger harter Proben lieferten die Schüler des instrumental-praktischen Kurses am Stiftischen Gymnasium bei zwei fantastischen Konzerten ab. In einem mehr als zweistündigen Programm bewiesen die 23 jungen Musiker ihr Talent.

Jeder Schüler brachte sich mit mindestens einem Instrument ein, einige Schüler bewiesen an bis zu fünf Instrumenten ihr Können. Solo-Sänger brachten Mut auf und überzeugten mit Stimme und Bühneperformance.

Das Konzertprogramm bestand größtenteils aus bekannten Stücken der Rock- und Popszene. Angekündigt wurden die Beiträge mit zuvor aufgenommenen Radiobeiträgeb, die die Schüler auf sehr authentische Weise selbst inszeniert hatten. Aktuelle Lieder wie „Count on Me” von Bruno Mars und „Easy” von dem deutschen Erfolgsrapper Cro wurden teilweise gecovert, aber auch neu arrangiert und interpretiert.

Unterstützt wurde die Musik mit einer aufwändigen Lichtshow, die zum Gelingen des Konzertes beitrug. Musiklehrer Timo Vaut, der von seinen Schützlingen liebevoll als „Papa Vaut” bezeichnet wird, weil die Schüler seines IP-Kurses die Wochenenden der letzten Monate mehr Zeit mit ihm verbracht haben als mit ihren eigenen Vätern, unterstütze die jungen Musiker bei ihrer Version des „Advanced Funk” von Maceo Parker und legte mit seinem Tenor-Saxophon ein Solo hin, dass sich die Balken bogen.

Im weiteren Verlauf des Konzertes hielt er sich allerdings zurück, denn seine Schüler standen ihm musikalisch in nichts nach. Ein Meer aus bunten Knicklichtern erfüllte die Aula, als die sechs Sängerinnen des Kurses in Kooperation mit dem Unterstufenchor die Liebesballade „Fix You” der britischen Pop-Rock-Band Coldplay sangen.

Damit bewiesen sie, dass die Schüler des Kurses nicht nur laut sein können, sondern auch gefühlvoll. Die soften Balladen und Rock-Songs sorgten für Furore im Publikum. Ganz besonders ein Sänger brachte einige Zuschauerinnen im Publikum zu Liebesbekundungen und groupiehaften Begeisterungsstürmen.

Nach Ovationen und einer Zugabe, bei der die Musiker noch einmal alles gaben, neigte sich das Konzert dem Ende entgegen. Die Arbeit und Zeit, die die Schüler und ihr Lehrer in dieses Projekt gesteckt haben, haben sich bezahlt gemacht. Monatelange Arbeit, Proben von früh bis spät, und kleinere Misserfolge des vergangenen Jahres konnten Kurs auf dem Weg zum großen Live-Auftritt nicht aufhalten. Ans Aufgeben hat hier niemand gedacht.

Alles, was die Schüler in den vergangenen zehn Monaten in ihren Proben erlebt haben, wurde in Energie umgewandelt und war Antrieb für das Konzert, gebündelt in zwei Stunden Vollgas auf der Bühne.
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