„Stift” beteiligt sich an Cyber-Mentor-Projekt

Von: bel
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Sehen in den so genannten MINT-Fächern eine berufliche Chance: Schülerinnen des 6. und 7. Schuljahres des Stiftischen Gymnasiums Düren. Foto: bel

Düren. An den Universitäten und Hochschulen des Landes gibt es seit Jahren mehr weibliche als männliche Studierende. Mädchen haben den besseren Abiturdurchschnitt, Tendenz steigend. Doch trotz dieser guten Voraussetzungen wagen viele junge Frauen nicht den Einstieg in die so genannten MINT-Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik.

Deshalb fand jetzt am Stiftischen Gymnasium Düren eine Informationsveranstaltung nur für Mädchen der 6. bis 12. Jahrgänge statt. Moderatorin Sigrun Schirner unterrichtete im Auftrag der Universität Regensburg die Schülerinnen in altersgerechten Gruppen über das „CyberMentor-Projekt”.

Jede Schülerin erhält im Internet eine persönliche E-Mail-Mentorin, die in irgendeiner Weise im MINT-Bereich tätig ist. Der Informationsaustausch geht so individuell und zeitlich flexibel. Themen können alle Bereiche rund um die MINT-Fächer sein. Beratung zur Studien- und Berufswahl ist möglich. Selbst Tipps für Referate in der Schule und die Durchführung von Praktika sind angedacht.

Doch auch die Kommunikation mit anderen Teilnehmerinnen dürfte beim Chatten spannend werden. Daneben gibt es gemeinsame Aktivitäten bei Online-Treffen oder Ausflügen zu Universitäten, Forschungsinstituten oder Firmen. Die MINT-Schülerinnen lernen andere kennen, können ihre Teamkompetenz durch gemeinsame Projekte oder Wettbewerbe erweitern und lernen - nebenbei - eine ganze Menge dazu.

Anmelden können sich Mädchen unter www.cybermentor.de. Immer zwei Mädchen werden aufgrund von Hobbys, Interessen, Wohnort zu Paaren zusammengefasst. Das Mentoring startet im Frühjahr 2009 für ein Jahr.

Es kann aber danach fortgesetzt werden. Teilnehmen können alle Schülerinnen der Jahrgangsstufen 6 bis 12 und alle Frauen, die im MINT-Bereich tätig sind oder ein MINT-Fach studieren. Erfahrungsgemäß müssen die Teilnehmerinnen etwa 15 Minuten pro Woche zum Beantworten und Schreiben von E-Mails einplanen.

Ansprechpartner am Stiftischen Gymnasium ist Tobias Wiernicki-Krips, Koordinator für Begabungsförderung.
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