Stieftochter Jahre missbraucht

Von: wos
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Aachen/Düren. Mit einem Teilgeständnis des 48-jährigen Angeklagten aus Aachen begonnen hat am Mittwoch vor der 5. großen Strafkammer des Aachener Landgerichts ein Strafprozess wegen mehr als 30-fachem sexuellem Missbrauch der Stieftochter, dazu vier „beischlafähnliche Handlungen” im Kindesalter vor 14 Jahren.

Zwischen 1999 uns 2006 soll der Gelegenheitsarbeiter das Mädchen bei diversen Gelegenheiten in verschiedenen Wohnungen in Düren zu sexuellen Handlungen aufgefordert und sie an intimen Stellen berührt haben. Er war mit der Mutter seit 1999 verheiratet, das Paar bekam dann noch eine gemeinsame Tochter.

Die Taten sollen begonnen haben, als das Mädchen etwa acht Jahre alt war. Damals habe er sich so zu dem Mädchen „hingezogen gefühlt”, erklärte er vor der Vorsitzenden Richterin Angelika Kasparek. Die Punkte der Anklage, die ein Eindringen in den Körper des Mädchens beinhalteten, bestritt er am Mittwoch. „Das habe ich nie gemacht.” Alles andere tue im sehr leid, meinte er zur Richterin. Er habe ihr im übrigen niemals Gewalt angetan.

Die Richterin belehrte den Angeklagten, dass dies auch nicht Gegenstand der Anklage sei. Als Erwachsener habe er von der Unrechtmäßigkeit auch solcher Übergriffe wissen müssen, meinte die Richterin. Seine Taten, gab der 48-Jährige an, hätten sich immer alleine auf die Stieftochter bezogen, andere Mädchen im Kindesalter hätten ihn nicht interessiert.

Der Prozess wird an diesem Freitag fortgesetzt und soll sechs Verhandlungstage dauern.
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