Düren - Steuerausfälle: Liberale fordert „radikale Schritte”

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Steuerausfälle: Liberale fordert „radikale Schritte”

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Düren. Die scheidende FDP-Fraktionschefin Brigitte Capune-Kitka geht davon aus, dass die Stadt in diesem Jahr mindestens 15 Millionen Euro weniger Gewerbesteuer einnimt als veranschlagt.

Sie beruft sich bei dieser Prognose auf eine Umfrage unter 24 großen Dürener Industriebetrieben, von denen 15 geringere Gewerbesteuerzahlungen ankündigen, sieben sogar einen Rückgang um mehr als 50 Prozent. Sie fordert vor diesem Hintergrund „radikale Schritte”, unter anderem die Schließung von Sportplätzen und Einschnitte bei der Feuerwehr. Die Dürener Dörfer seien „zu üppig ausgestattet”.

Kämmerer Harald Sievers will die Prognosen der Liberalen weder bestätigen noch dementieren. Fest stehe, dass die Stadt für 2009 mit erheblichen Mindereinnahmen rechnen muss.

Ein genaueres Bild werde sich ergeben, wenn die Zahlen des dritten Quartals vorliegen. Erst dann könne die Frage entschieden werden, ob ein Nachtragshaushalt nötig ist.
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