Sterne speziell für die Papierstadt Düren konzipiert

Von: hp
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Düren. Eine besondere Attraktion kündigt sich für die Vorweihnachtszeit in der Innenstadt an. Die Wirtelstraße erhält eine neue Weihnachtsbeleuchtung, die einzigartig ist, weil sie speziell für die Stadt an der Rur konzipiert wurde.

Kernstücke der Illumination sind leuchtende Sterne, die mit Scherenschnitten aus Papier vergleichbar sind und auf diese Weise an die lange Tradition Dürens als Standort hochwertiger Papiererzeugung und -verarbeitung erinnern.

Ein Hauch von Paris und Wien in Düren

An insgesamt zwölf Schwüngen werden die unterschiedlich großen Beleuchtungskörper montiert. Sie haben einen Durchmesser zwischen 58 Zentimetern und 2,85 Metern und sind flach wie Papier-Scherenschnitte. An den Eingangspunkten zur Wirtelstraße sowie an der Einmündung der Kleinen Zehnthofstraße werden die 2,85 m großen Sterne durch dreidimensionale Himmelskörper ersetzt. Ziel ist es, dadurch noch mehr Tiefenwirkung zu erzielen.

Die Initiatoren haben eine warm-weiße Beleuchtung mit moderner LED-Technik bestellt, weil diese erheblich energiesparender ist. Sie verbraucht im Vergleich zur alten Weihnachtsbeleuchtung nur rund ein Viertel an Strom. Dazu passt auch die Nachricht, dass die Sterne mit Ökostrom, geliefert von den Stadtwerken Düren, versorgt werden. Die Kosten für die Anschaffung der Scherenschnitt-Sterne übernimmt die Interessenvertretung der Hauseigentümer Düren Innenstadt (IVI), während die Geschäftsinhaber die Betriebskosten übernehmen.

Konzipiert, produziert und geliefert wird die neue Beleuchtung von der französischen Firma Blachere Illumination. Dieses Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, weltweit Straßen und Objekte ins rechte Licht zu rücken. Zu den renommierten Lichtanlagen aus diesem Hause stammen die Weihnachtsbeleuchtung der Champs Elysées in Paris, die bekannten Lichtvorhänge und -zylinder in Wien, die groß dimensionierten Kronleuchter des Einkaufsboulevards Graben in Wien oder die unverkennbare Lichtarchitektur des Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin.

Wenn in Kürze die Montage beginnt, dürfen sich die Dürener, aber auch unzählige Besucher auf eine lichttechnische Besonderheit freuen, die aus einer „Lichtschmiede” von internationalem Rang kommt.
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