Stawag plant Solarpark zwischen Hürtgen und Kleinhau

Von: smb
Letzte Aktualisierung:

Hürtgen/Kleinhau. Das Aachener Energieunternehmen „Stawag Energie GmbH“ möchte auf einem Feld zwischen Hürtgen und Kleinhau, östlich des sogenannten „Mastenweges“, eine 13 Hektar große Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten.

Dem Unternehmen schwebt vor, ein etwa 20 Fußballfelder große Areal zwischen Kleinhauer und Brandenberger Weg für 25 Jahre von einem privaten Besitzer zu pachten. Bisher wird diese Fläche für den Ackerbau genutzt. Die Stawag möchte auf dem Areal künftig Solarstrom produzieren. Wenn es nach dem Unternehmen geht, könnte die Anlage nach viermonatiger Bauzeit bereits Ende 2016 in Betrieb gehen. Dazu müsste allerdings der Flächennutzungsplan geändert werden, die Politik müsste ihre Zustimmung zu dem Projekt geben.

Wie aus dem Antrag des Energieunternehmens hervorgeht, könnten auf dem Grundstück ersten Planungen zufolge 1152 sogenannte Modultische aufgestellt werden. Ein jeder Modultisch besteht aus 50 Solarmodulen, so dass 57.600 Module mit einer Fläche von 41.472 Quadratmetern verbaut werden könnten. Bei dieser Größe könnten etwa 2300 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Die Module werden auf einer Leichtmetallkonstruktion befestigt und nach Süden hin ausgerichtet. Wie die Stawag ausführt, liegt die Oberkante der Modultische 2,20 Meter über der Grundstücksoberkante. Jeder Tisch ist etwa zwölf mal drei Meter groß.

Zusätzlich zu den eigentlichen Solarmodulen würden nach den Plänen der Stawag drei sogenannte Wechselrichterstationen samt Trafo gebaut. Das sind kleine Häuschen mit einer Abmessung von 5,60 mal 3 mal 2,72 Meter. Ein bis zu 2,30 Meter hoher Zaun mit einem Übersteigschutz soll die Freiflächen-Photovoltaikanlage umgeben.

2010 hatte die Stawag bereits erwägt, eine solche Anlage zu errichten. Jetzt könnte die Anlage durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz für 20 Jahre plus dem Jahr der Inbetriebnahme gefördert werden. Das Energieunternehmen wird ihre neuerlichen Pläne nun am Dienstag, 9. Juni, 18 Uhr, im Bau- und Umweltausschuss vorstellen.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert