Stationenlauf zum Weltkindertag

Von: luk
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Einmal kräftig in die Tasten
Einmal kräftig in die Tasten hauen: Stefan Iseke, Kantor der Christuskirche (r.), zeigte den Kindern bei ihrem Stationenlauf wie eine Orgel funktioniert. Foto: Weinberger

Düren. Stefan Iseke hatte Spaß. „Ich bilde hier die Nachwuchs-Organisten aus”, berichtete der Kantor der Dürener Christuskirche und lachte. Neben ihm stand eine ganze Schar von Kindern, die alle nur eines im Sinn hatten: einmal kräftig in die Tasten der Orgel hauen zu dürfen. Dass dabei nur wenige Melodien zustande kamen, kümmerte keinen. Darum ging es schließlich auch nicht.

Zum Weltkindertag hatte die Großzahl der Dürener Kultureinrichtungen erstmals gemeinsam eine große Palette mit Angeboten für Kinder bereitgestellt. Für jede Station, die die Kinder besuchten, konnten sie sich das „Stempel-Wölkchen” in ihrem Mitmachheft ausfüllen lassen.

Neben dem Orgelspiel in der Christuskirche konnten die Kinder in der Evangelischen Gemeinde beispielsweise gemeinsam mit dem Künstler Shahid Alam ihren Namen kunstvoll in arabischer Schrift schreiben.

Im Leopold-Hoesch-Museum drehte sich derweil alles rund um die Kunst. Inmitten der laufenden Ausstellungen malten die Kinder, zeichneten und schufen Collagen. „Sie sollen auf freiwilliger Basis ihre eigene Kreativität ausleben”, kommentierte Museums-Sprecherin Eva Struckmeier. „Dazu sollen die Kinder entdecken, dass ein Museum ein lebendiger Ort ist.”

Verwandlung in kleine Helden

In der Volkshochschule bereiteten die Kinder gesundes Essen zu und lernten den richtigen Umgang mit dem Internet, im Haus der Stadt konnten sich die Kleinen bei einer Verkleidungs- und Fotoaktion in Stars und Helden verwandeln. Der „Schnelle Emil” des Spielpädagogischen Dienstes der Stadt Düren lockte Kinder auf den Rudolf-Schock-Platz. Die Möglichkeit, das erste eigene Lied aufzunehmen, zog Musikbegeisterte ins MultiKulti. Mit Musik begeisterten auch die Ensembles der Musikschule Düren entlang der Kulturmeile.

Die Verantwortlichen hatten die Aktion unter das Motto „Kinder brauchen Zeit” gestellt. Und eben diese nahmen sich die kleinen Besucher auch. Sie vertieften sich in ihre Arbeit, ließen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Und so wartete auch in der Dürener Christuskirche jedes Kind, bis Stefan Iseke ihr „Stempel-Wölkchen” in ihrem Stationenheft mit Noten und Notenschlüssel fein säuberlich gefüllt hatte. Und dann gings ab zur nächsten Station.
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