Heimbach - Startschuss zur Umgestaltung von Heimbach ist gefallen

Startschuss zur Umgestaltung von Heimbach ist gefallen

Von: gkli
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Heimbach. „Von wegen, es tut sich nichts“, diesem Satz, der in der Bevölkerung doch inzwischen immer mal wieder fällt, möchte Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer entschieden entgegentreten. Denn der Startschuss zur Kernort-Umgestaltung ist bereits gefallen.

In den vergangenen Tagen wurden am Burgberg oberhalb des Kurparks Bäume und Sträucher entfernt, so dass der Blick von einem Punkt am Fuß der Burg Hengebach frei geworden ist bis hin zur Rur. Cremer: „Dieser erste Schritt dient den Vorbereitungen zur Umgestaltung des Rurufers, nun wird vermessen und ein Geologe prüft den Untergrund an der Stelle, wo die Kletterspiele entstehen sollen.“

Die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte dazu im Oktober einen Zuwendungsbescheid zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen. 821.000 Euro erhält Heimbach dieses Jahr. Inzwischen hat der beauftragte Planer, Stephan Lenzen aus Hausen vom Büro RMP mit Sitz in Bonn, grobe Vorentwürfe eingereicht. Cremer: „Die Entwürfe zeigen interessante Ansätze, wie das Rurufer zwischen Laacher Brücke und Musikpavillion im Kurpark einmal aussehen könnte.“

In diesem Zusammenhang soll auch der Bahnhofsvorplatz umgestaltet werden, es wird an einen „Rurbalkon“ in Form einer Treppenanlage hinunter zur Rur gedacht, weiter an Rurterrassen in der Nähe der Brücke nach „Über Rur“ und an neue Möglichkeiten für die Außengastronomie. „Bis an die Rur dürfen wir gehen, aber nicht in die Rur hinein, da es sich bei dem Gewässer um FFH-Gebiet handelt“. sagt Bürgermeister Cremer.

Die Kletterspiele sollen einen Aufenthaltsraum für größere Kinder darstellen, die kleineren Kinder können sich unterhalb der Kletterspiele auf dem Kinderspielplatz vergnügen. Noch in der Schwebe ist die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Hengebachstraße.

Cremer: „Die Maßnahme verzögert sich, da die Abstimmung der erforderlichen Pläne der unterirdischen Infrastruktur noch nicht abgeschlossen ist.“ Weiter fehlt es noch an baulichen Zustandsberichten. Die Machbarkeitsstudie zum „Kulturtreibhaus“ im Umfeld der alten Gärtnerei ist bereits abgeschlossen, nun muss ein Betreiber für die Einrichtung gefunden werden. „Anfang Dezember“, verspricht der Bürgermeister, „wird es wieder eine Bürgerinfo geben. Der Planer wird anwesend sein, die Bürger können Fragen stellen und sich einbringen.“

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