Startschuss im Stockheimer Wald: Platz für 100 Wohneinheiten

Von: bel
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Gaben den Startschuss für die Bauarbeiten im Stockheimer Wald: v.l. Bauamtsleiter Siegfried Schmühl, der Stellvertreter des Bürgermeisters, Walter Stolz, Ortsvorsteher Josef Schröder und die beiden Mitarbeiter von Strabag, Thomas Niehsen und Norbert Becker. Foto: bel

Kreuzau. „Es war ein langer und steiniger Weg”, hat Siegfried Schmühl, Bauamtsleiter in Kreuzau, berichtet, „bis wir mit den Abbrucharbeiten der Hallen und Munitionshäuschen beginnen konnten.” Über 60 Jahre durften die Kreuzauer und Stockheimer ihre „Alte Gasse” nicht mehr begehen, weil sie im militärischen Sperrgebiet lag. In naher Zukunft soll sich das ändern.

Nach Abzug der belgischen Soldaten hatte die Firma Strabag das Gelände von der Bundesrepublik Deutschland erworben. Ziel war es, ein Baugebiet zu erschließen und von den etwa 130 Hektar Wald ein Baugebiet von etwa zehn Hektar zu gewinnen.

Bis zu 100 Wohneinheiten sollen nun in exzellenter Lage entstehen, mit großzügigem Zuschnitt, durchaus bezahlbar, versprach Thomas Niehsen von der Firma Strabag. Interessenten seien genug vorhanden.

Auf die Versiegelung von Flächen in der Gemeinde Kreuzau angesprochen, verkündete Schmühl, dass andere Flächen in der Gemeinde, die im Bebauungsplan liegen, gegen die Flächen des neuen Baugebiets getauscht würden. Unter dem Strich kämen dabei sogar Zahlen heraus, die eine bessere Umweltverträglichkeit bescheinigten.

Nach intensiven Gesprächen im Vorfeld seien nun alle Bedenken aus dem Wege geräumt, erklärten die Projektbeteiligten, sodass jetzt, nach der Genehmigung des Regionalplans im Mai und nach Abschluss aller notwendigen Vorarbeiten im Juni, mit dem Bau begonnen werden kann: Abbruch der Häuschen, Demontage des Zauns, Ausschachtarbeiten und Hochziehen der Häuser. Die Lücke in der grünen Lunge zwischen dem Dürener Stadtwald und dem Stockheimer Wald wird geschlossen.

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