Standort des Weihnachtsmarktes: „Sind keinen Deut weiter“

Von: ja
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Kehrt der Weihnachtsmarkt noch einmal vors Rathaus zurück? Noch immer steht eine Entscheidung aus. Foto: ja

Düren. „Wir sind in der Frage der Gestaltung und des Standorts des Weihnachtsmarktes keinen Deut weiter“, reagiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke enttäuscht auf die jüngsten Aussagen des von der „Ampel“-Koalition initiierten „Runden Tisches“, zu dem die CDU nicht eingeladen ist.

„Die von Liesel Koschorreck verkündete Erkenntnis, dass sich etwas ändern müsse, ist zwei Jahre alt“, betont Weschke. Nicht einmal das Konzept der Weihnachtsmarkt-Beschicker sei aufgegriffen worden, die den Markt stärker auf das klassische Weihnachtsfest ausrichten wollten, mit optisch einheitlichen Buden und bereit wären, 50.000 Euro zu investieren.

„Das wäre eine gute Grundlage gewesen“, betont der CDU-Fraktionschef. Die Beschicker bräuchten verlässliche Rahmenbedingungen. „Die sehe ich bei der ‚Ampel‘ nicht.“ Für Weschke ist das ein weiterer Beleg für den Stillstand, den die Koalition in der Stadtentwicklung produziere.

Äußerst bedenklich ist aus seiner Sicht, dass nun die Wirtschaftsförderung einem Arbeitskreis von vier Parteien zuarbeiten und mögliche Standorte bewerten soll. Der SPD-Vorsitzende Henner Schmidt habe als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der WIN.DN ein Mandat des Stadtrates, das er parteipolitisch missbrauche. Der Arbeitskreis sei nicht vom Stadtrat legitimiert und könne daher auch keine Entscheidungen des Stadtrates vorbereiten.

Laufkundschaft vonnöten

Inhaltlich bleibt die CDU bei ihrer Aussage, dass der Weihnachtsmarkt aus ihrer Sicht am besten vor dem Rathaus aufgehoben sei. Der Weihnachtsmarkt sei auf Laufkundschaft angewiesen, die es nur auf dem Rathausvorplatz oder auf dem Markt gebe, betont Weschke. Der Markt scheide aufgrund des Widerstands der Wochenmarktbeschicker, die ihre Existenz gefährdet sehen, jedoch aus.

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