Standort der Hauptschule Birkesdorf „ist nicht gefährdet“

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Für Schulleiterin Heidemarie Hardacker ist das individuelle Förderkonzept der Hauptschule heute wichtiger denn je. Foto: Abels

Birkesdorf. Elf Anmeldungen für die 5. Klasse im Schuljahr 2016/17 hatte die Hauptschule Birkesdorf bei der letzten Abfrage der Stadt Düren. Mittlerweile sind es 14. „Und bis zu den Sommerferien werden weitere dazukommen.“ Davon ist Heidemarie Hardacker fest überzeugt.

Zweifel, dass ihre Schule keine Eingangsklasse bilden kann, hat die langjährige Schulleiterin nicht, im Gegenteil: „Viele Eltern kommen erst kurz vor den Sommerferien, manche auch erst in den Ferien zu uns, um ihre Kinder anzumelden“, berichtet sie aus langjähriger Erfahrung.

Selbst nach Schuljahresbeginn melden sich immer noch neue Schüler bei der Hauptschule. Für das laufende 5. Schuljahr hatte die HS Birkesdorf ursprünglich einmal 33 Anmeldungen, mittlerweile aber werden in den beiden Klassen 53 Jungs und Mädchen unterrichtet. Insgesamt habe die Hauptschule im laufenden Schuljahr bereits 47 Schüler in allen Jahrgängen aufgenommen, betont Heidemarie Hardacker, zugezogene, aber auch Schulwechsler. „Der Standort ist nicht gefährdet“, stellt die engagierte Schulleiterin daher unmissverständlich fest. Mit rund 340 Jungs und Mädchen sei die Schülerzahl seit Jahren konstant. In einzelnen Jahrgängen hat die HS Birkesdorf sogar drei Klassen.

Die Schüler, erklärt Heidemarie Hardacker, kommen aus zehn Dürener Stadtteilen, auch wenn der Anteil aus dem Dürener Norden besonders hoch ist. „Bei uns bekommt jeder Schüler eine Chance und wird individuell gefördert“, erklärt die Schulleiterin. „Keine andere Schulform hat ein so breit angelegtes Berufsorientierungskonzept, das bei uns bereits in der 5. Klasse startet.“

Heidemarie Hardacker verweist zudem auf die mittlerweile 14-jährige Erfahrung ihres Kollegiums beim Thema Inklusion und achtjährige Erfahrung mit Schülern der internationalen Vorbereitungsklassen. Und sie verwahrt sich gegen das Vorurteil, die Anmeldung eines Kindes auf der Hauptschule sei mit gesellschaftlichem Abstieg gleichzusetzen. „Bei uns machen auch weiterhin Schüler den Realschulabschluss, sechs bis acht pro Jahr auch mit Qualifikation für das Gymnasium.“

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