Stammkundin aus Lebensgefahr gerettet

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Düren. Ein perfektes Beispiel für ein vorbildlich gelebtes Miteinander haben vor ein paar Tagen ein 34 Jahre alter Geschäftsmann und eine 88 Jahre alte Seniorin gezeigt. Die Dame konnte dabei rechtzeitig aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet werden.

Die 88-Jährige war am Morgen des 9. September nach einer internistischen Behandlung aus einem Krankenhaus nach Hause in ihre Wohnung entlassen worden. Wie jeden Abend üblich, versuchte der 34-Jährige, der in der Innenstadt ein Eiscafé betreibt, in dem die Seniorin Stammgast ist, den Kontakt auch an diesem Abend zu der Frau aufzunehmen, damit sie anschließend beruhigt zu Bett gehen konnte.

Trotz mehrfacher Versuche war der Kontakt zu der Dürenerin aber auch durch Klingeln an ihrer Wohnungstür nicht möglich. Daraufhin schaltete der besorgte Mittdreißiger gegen 23 Uhr die Polizei ein.

Die Streifenwagenbesatzung, die aus der Wohnung Geräusche vernommen hatte, alarmierte sofort die Feuerwehr. Den Feuerwehrleuten gelang es dann, über eine Leiter und durch ein geöffnetes Fenster die Wohnung der Dame zu betreten. Sie fanden sie im Wohnzimmer in hilfloser Lage vor und veranlassten unmittelbar ihre erneute Einlieferung in ein Krankenhaus.

Bei der weiteren Inaugenscheinnahme der Wohnräume stellte sich heraus, dass sich die Frau, bevor sie zusammengebrochen war, offenbar einen Tee hatte kochen wollen und dafür eine Herdplatte eingeschaltet hatte. Diese war mittlerweile so heiß geworden, dass bereits eine Kunststoffleiste am Herdrand geschmolzen war.

Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn der Eiscafé-Besitzer sich nicht so intensiv um seinen Stammgast gekümmert hätte.
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