„Stahlzeit“: Feurige Lichteffekte und lautstarke Show

Von: heb
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Exzentrisch, feurige Bühneneffekte nach „Rammstein“-Art konnte man in der Arena erleben. Foto: Hendrik Buch

Düren. Feurige Lichteffekte, ohrenbetäubend laute Musik und eine exzentrische Show: Das war der Auftritt von „Stahlzeit“ in der Kreis-Arena. Die rund 900 Rockmusikbegeisterten, die nach Düren kamen, um eine der drei großen Rammstein-Coverbands zu sehen, waren begeistert.

Rammstein, das steht für Feuerwerk, tiefe Rockröhren und Tabubruch. Viele sagen der Band nach, dass keine andere Gruppe es besser verstehe, ihre Konzerte zu einem Event zu machen. Ein Grund, der erklärt, warum schon eine Kopie des Originals ausreichen kann, um Hallen der Größenordnung wie die Arena in Düren zu füllen. Der zweite Grund heißt Helfried „Heli“ Reißenweber, er ist Frontmann der Gruppe.

„Keiner kommt so nah an die Stimme von Till Lindemann heran wie er“, sagte Jens Kaulen. Der Rammstein-Fan aus Vossenack hat bereits das zweite, große Rammstein-Cover „Völkerball“ erlebt, Anfang Juli wird er auf dem Tollrock-Festival in Schmidt mit „Feuerengel“ auch die dritte, bekannte Version der Rocker hören. „Mich erstaunen auch die Spezialeffekte heute wirklich“, äußerte er sich sichtlich begeistert, „der Flammenwerfer beim Song ‚Mein Teil‘ ist wie im Original.“

Manche dieser Szenen auf der Bühne wirken geradezu bizarr, für manche würden sie die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten. Die Gäste in der Arena aber wussten, worauf sie sich einlassen, oder sie waren zumindest mit jemandem dort, der es wusste. „Normalerweise ist Rammstein nicht ganz mein Fall“, gestand Thomas Krämer, den seine gute Freundin Petra Wirtz mit nach Düren gebracht hatte. Aber er sagte auch: „Darüber mal eine Show in der Richtung von Rammstein zu sehen, bin ich auch nicht traurig.“

Entsprechend wenig Mitleid hatte Petra Wirtz mit ihrem Begleiter. „Normalerweise begleite ich ihn immer zu Metallica und Co., heute ist halt er dran“, sagte die Rammstein-Anhängerin. Und auf seine Kosten kam wohl letztlich jeder, der beim Konzert war.

Selbst wenn keiner der Zuschauer Fan der Musik und der Band gewesen sein sollte: Skurril anzusehen war das, was dort auf der Bühne passierte, allemal.

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