Städtische Kulturszene soll ein wenig köcheln

Von: kel
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Düren. Die Stadt Düren geht neue Wege bei der projektbezogenen Förderung der freien Kunst- und Kulturszene. Hintergrund ist die Möglichkeit, im Doppel-Etat für das laufende und das nächste Jahr jeweils eine Summe von 10.000 Euro bereitzustellen.

Das ist eine Verdoppelung der Summen im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren, die zu gleichen Teilen an den Künstlerstammtisch „Kunstrukt“ und das Stadtmuseum gingen.

Die Vorsitzende des Kulturausschusses, Verena Schloemer, und der Leiter des städtischen Kulturbetriebes, Dieter Powitz, betonten, man wolle damit „in der städtischen Kulturlandschaft den kulturellen Diskurs beflügeln und neue Impulse setzen“.

Für das Jahr 2017 wird es transparente Förderrichtlinien geben, die im Kulturausschuss und dann im Rat noch in diesem Halbjahr beschlossen werden sollen. Derweil können interessierte Einzelkünstler oder Gruppen sich ab sofort bis zum 31. März für die 2016 zur Verfügung stehenden Summen bewerben. Dazu reicht ein Antrag an Dieter Powitz als Vertreter des Kulturbetriebes mit einer formlosen Produktskizze und einem Finanzplan.

In der ersten Aprilwoche werden dann Bürgermeister Paul Larue, Verena Schloemer und Dieter Powitz eine Vorauswahl treffen, aus der vom Kulturausschuss und vom Stadtrat schließlich die zu Fördernden ausgewählt werden. Sie werden dann etwa Mitte April die Zusagen erhalten.

„Wir richten die Aufforderung zur Bewerbung besonders an Künstler, die bisher keine Förderungen erhalten konnten und Leute, die mit ihren Aktionen gerade erst beginnen. Wir wünschen uns eine lebendige Kunstszene in Düren“, erklärt Verena Schloemer und Dieter Powitz ergänzt: „Wir wollen einen Bunsenbrenner unter die städtische Kultur halten, damit es ein wenig zu köcheln beginnt.“

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