Düren - Stadtwerke: Wasserversorgung für 30 Jahre gesichert

Stadtwerke: Wasserversorgung für 30 Jahre gesichert

Von: fjs
Letzte Aktualisierung:

Düren. Die Versorgung der Stadt Düren und der Gemeinde Merzenich mit hochwertigem Trinkwasser ist auf Jahrzehnte gesichert. Nach einstimmiger Entscheidung des Aufsichtsrats werden die Stadtwerke Düren (SWD) ab 2012 den weitaus größten Teil ihres Trinkwassers wie berichtet aus der Wehebachtalsperre beziehen.

Die SWD werden dazu mit der WAG Nordeifel einen Vertrag über die Entnahme von 3,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser abschließen. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre.

Mit der Entnahme aus der Wehebachtalsperre wird das Wasserwerk Obermaubach für die Tagesproduktion überflüssig. „Es wird uns aber für den Notfall erhalten bleiben. Das Labor bleibt und die erfahrenen Mitarbeiter auch”, betonten am Freitag SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke und Prokurist Winfried Zach.

Die Entnahme von Trinkwasser „aus der fließenden Welle” werde immer problematischer, begründete Zach die Entscheidung gegen eine weitere Entnahme aus der Rur. Das Wasser aus der Wehebachtalsperre sei zudem noch etwas weicher. Die Nutzung von Flusswasser, erläuterten die SWD-Verantwortlichen, sei bei steigenden Anforderungen an die Wasserqualität und Investitionsbedarf nur zu rechtfertigen, wenn Alternativen fehlten.

Diese Alternative aber ist die Wehebachtalsperre. Sie liefert künftig 3,2 Millionen Kubikmeter, aus dem Gewinnungsgelände an der Dr.-Overhues-Allee kommen 1,5 Millionen und aus dem Wasserwerk Ellen 800.000 Kubikmeter hinzu.

Bei sinkendem Verbrauch liefern die Stadtwerke Düren derzeit 5,5 Millionen Kubikmeter jährlich. Gemischt wird das Wasser in der Anlage Annakirmesplatz. Seinen Kunden versichert der Versorger: „Das Wasser wird nicht teurer.”
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