Düren - Stadtteilversammlung im Dürener Norden: 150 Bürger nehmen teil

Stadtteilversammlung im Dürener Norden: 150 Bürger nehmen teil

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An der Stadtteilversammlung im Dürener Norden haben 150 Bürger teilgenommen. An mehreren Ständen konnten sie sich über Projekte im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt NRW” informieren.

Düren. „Die große Beteiligung bestätigt unsere Arbeit und motiviert uns noch stärker, uns für Nord-Düren zu engagieren”, lautet das Fazit der Stadtteilvertreter. Die über 150 Teilnehmer auf der Nord-Dürener Stadtteilversammlung im Pfarrheim von St. Joachim waren begeistert.

Zum sechsten Mal wählten Bewohner, Vertreter von deutschen und Migrantenvereinen, Institutionen, soziale Einrichtungen, Schulen, Kindertagesstätten und Gewerbetreibende eine neue Stadtteilvertretung für die Nordstadt.

An acht Infoständen gab es Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über die aktuellen Projekte im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt NRW” zu informieren. Die neuen Schulhöfe für die Realschule Bretzelnweg und die Gemeinschaftshauptschule Birkesdorf wurden ebenso vorgestellt wie der geplante zweite Bauabschnitt für den Nordpark, der Projektstand zum „Haus für Alle” und der neue Spielplatz in der Laute-Dei-Straße.

Geworben wurde auch für das Förderprogramm zur Fassaden- und Hoferneuerung und das Pilotprojekt zur Gebäudesanierung. Anhand einer Unterschriftensammlung erklärte sich die Stadtteilversammlung solidarisch mit den Mitarbeitern des Werks M-real Zanders, das von Entlassungen bedroht ist. Es werden Alternativen für die Nutzung der zwei Papiermaschinen gefordert, die stillgelegt werden sollen, um den Werksstandort zu erhalten und Entlassungen zu verhindern.

Als besonderes Highlight des Abends präsentierte Michael Joerres von der Schützenbruderschaft St. Joachim in einem Foto-Vortrag 100 Jahre Nordstadt-Geschichte. Abgerundet wurde das Programm mit Essen und Trinken und Livemusik mit Saxophon und Piano, gespielt von Steffen Joerres und Tobias Klein. „Der wachsende Zuspruch zeigt, dass wir mit dem Erneuerungsprogramm für Nord-Düren auf dem richtigen Weg”, freuten sich die Mitglieder der alten und neuen Stadtteilvertretung über die Unterstützung, die das Soziale-Stadt-Programm erfährt.

Nach einem auf Stadtteilebene abgestimmten Delegiertenschlüssel wurden für ein Jahr in die Vertretung gewählt. Für die deutschen Vereine sind dies Karl-Heinz Küpper, Norbert Schmitz, Dirk Strack und Arno Guth; für die Migrantenvereine Murat Saglam, Atila Balikci, Yusuf Acar, Ramazan Dogmaz und Ökkes Demir; für die sozialen Einrichtungen Ulla Struve und Paul Ketges; für die Institutionen Rolf Schellbach-Matties, Arnd Frohn und Frank Nürnberg; für die Kindergärten Bärbel Wennekes-Dachwitz und Marina Simon; für die Schulen Walter Norbisrath und Heidemarie Hardacker; für das Gewerbe Franz-Josef Peters, Karin Caster, Gülten Dogan und Thomas Vossen sowie für die Bewohner Nurten Kurkut, Mesude Arman, Petra Freter, Ralf Schmitz, Aylin Arzuman, Fatma Tanis, Stefan Cremer, Arnold Malsbenden, Sebahattin Atabey, Filiz Kabakulak, Erol Gündüz und Fatih Aktas.

Die Stadtteilvertretung Nord-Düren ist auf Stadtteilebene die wichtigste Instanz für den Erneuerungsprozess im Rahmen des Förderprogramms. Das Gremium entscheidet über Projektanträge, richtet Arbeits-, Projekt- sowie Bewohnergruppen ein und vertritt alle wichtigen Stadtteilthemen nach außen. Die mit allen Akteuren aus der Nordstadt entwickelte Organisationsstruktur wird für alle Programmgebiete in NRW als modellhaft angesehen.
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