Stadtteilversammlung Düren-Nord: Arbeit trägt jetzt Früchte

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Düren. Groß war der Andrang auf der Stadtteilversammlung im Pfarrheim St. Joachim. Über 100 Nord-Dürener, Vertreter von deutschen und Migrantenvereinen, Institutionen, sozialen Einrichtungen, Schulen, Kindergärten und Gewerbetreibende wählten zum dritten Mal eine neue Stadtteilvertretung und informierten sich über die aktuellen Projekte im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt NRW”.

„Endlich nimmt unser Engagement Gestalt an”, freute sich die Sprecherin der Projektgruppe Spielplätze Sultan Demir, als sie den Baubeginn für die neue Spielanlage und die Wege-Erneuerung im Nordpark erläuterte.

Auch in der Laute-Dei-Straße sind die Vorbereitungen für einen neuen Spielplatz in vollem Gange. „Über 25 Förderanträge zur Neugestaltung von Fassaden-, Haus- und Hofflächen sind bereits eingegangen”, berichtete Karl-Heinz Küpper von der Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen. „So wird Nord-Düren Haus für Haus verschönert.”

Latife Polat von der Bewohnergruppe Eisenbahnstraße kündigte den Spatenstich für die neue Wegverbindung zur Meckerstraße an: „Bald gibt´s eine direkte Verbindung zum Kerngebiet von Nord-Düren. Und wir kriegen keine nassen Füße mehr, wenn wir unsere Kinder zur Schule oder zum Kindergarten bringen.”

An sechs wechselnden Standorten wird eine mobile Geschwindigkeitsanzeige aufgestellt, um die Pkw- und Lkw-Fahrer für mehr Verkehrssicherheit zu sensibilisieren, erklärte Stefan Cremer von der Projektgruppe Verkehr.

Weitere Aktionen sind von der Projektgruppe Sauberes Nord-Düren geplant, die gemeinsam mit dem Ordnungsamt und dem Dürener Service Betrieb durchgeführt werden, sagte der Sprecher Erol Gündüz.

Ein wichtiges Thema war aufgrund der großen Nachfrage von Sozialeinrichtungen auch die Errichtung einer Bushaltestelle für die Glashütten-/Rurstraße mit Einbeziehung in das Liniensystem der Dürener Kreisbahn. Die Versammlung befürwortete dieses Anliegen mit der ausdrücklichen Empfehlung, sich an der geplanten Unterschriftenaktion zu beteiligen.

Für ein Jahr in die Stadtteilvertretung wurden gewählt: Karl-Heinz Küpper, Petra Geuenich, Rita Vogt, Bruno Rütters, Atila Balikci, Hakan Cay, Murat Saglam, Sakir Agic, Hassan Ait Salah, Ulla Struve, Paul Ketges, Rolf Schellbach-Matties, Arnd Frohn, Bärbel Wennekes-Dachwitz, Ruth Altmeyer, Walter Norbisrath, Anne Surholt, Franz-Josef Peters, Karin Caster, Filiz Kabakulak, Fritz Komenda, Nurten Kurkut, Mesude Arman, Petra Freter, Ralf Schmitz, Latife Polat, Aylin Arzuman, Stefan Cremer, Sebahattin Atabey, Sultan Demir, Arnold Malsbenden, Erol Gündüz und Fatih Aktas.

Die Stadtteilvertretung ist in Nord-Düren die wichtigste Instanz für den Erneuerungsprozess. Das Gremium entscheidet über Projektanträge, richtet Arbeits- und Projektgruppen ein und vertritt wichtige Themen nach außen.
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