Düren - Stadtteilprojekt Nord-Düren in Gefahr

Stadtteilprojekt Nord-Düren in Gefahr

Von: cl
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Düren. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan sieht die langfristige Fortführung des Nord-Dürener Stadtteilprojekts „Soziale Stadt” in Gefahr. Hintergrund ist die von der Bundesregierung beschlossene drastische Kürzung des „Soziale Stadt”-Etats.

„Mit den von CDU und FDP beschlossenen Kürzungen und Einschränkungen ist es sehr fraglich, ob das Stadtteilprojekt in Nord-Düren über 2012 hinaus fortgeführt werden kann”, sagt Nietan.

Erfolglose Forderungen

In den laufenden Haushaltsberatungen habe sie SPD gefordert, die Kürzung der Städtebauförderung zurückzunehmen - erfolglos. Laut Nietan soll der Etat für das Programms „Soziale Stadt” von 95 Millionen auf 28,5 Millionen Euro reduziert werden. Zudem soll das Programm künftig auf die Förderung von Baumaßnahmen beschränkt werden.

„Das bedeutet das faktische Aus für das Bund-Länder-Programm”, urteilt Nietan, denn es verknüpfe bauliche mit sozial-integrativen Maßnahmen und beteilige Bewohner an der Gestaltung ihres Lebensumfelds. „Genau dies geschieht im Stadtteilprojekt in Nord-Düren”, erinnert Nietan. Eine Auswertung des Programms habe gezeigt, dass es nur so gelingen kann, die Lebenssituation der Menschen in sozialen Brennpunkten zu verbessern.

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