Stadtteilkonferenz: Schmidter setzen auf Bestehendes

Von: Gudrun Klinkhammer
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50 Schmidter waren der Einladung zur Stadtteilkonferenz gefolgt.
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Die Teilnehmer der Stadtteilkonferenz schrieben „brennende“ Themen auf Kärtchen, bevor sie sich in Arbeitsgruppen aufteilten. Foto: Gdurun Klinkhammer

Schmidt. Was macht einen Ort aus? Was ist gut, was ist verbesserungswürdig? Zur mehrstündigen Stadtteilkonferenz trafen sich rund 50 Personen im Saal des „Schützenhofs“ in Schmidt. Privatpersonen, Vertreter von Vereinen, Handwerker und Geschäftsleute reflektierten, was „ihren“ Ort Schmidt ausmacht.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Martina Klöhn von der Weyer-Gruppe mit Sitz in Düren. Ihr zur Seite standen die Kollegen Volker Bode und Claus Schwieters. Stadtteilkonferenzen werden in den Kommunen regelmäßig durchgeführt. Auf diese Weise möchten Land und Bund, fern ab von jeglicher politischen Diskussion, die Meinung und Wünsche der Bürger herausfinden. Klöhn: „Es darf alles gedacht werden, Land und Bund möchten die Bürger einbinden, bevor Fördergelder fließen.“

Die Fakten: In Schmidt leben 3020 Personen, es gibt 83 Nebenwohnsitze. 16 Vereine sorgen für ein reges gesellschaftliches Leben. Um die Diskussion in Gang zu bringen, projizierte Martina Klöhn eine „Wortblase“ auf eine große Leinwand. In dieser Wortblase standen Vokabeln wie Bürgerhalle, Dorfkartell, Wildpark, ÖPNV, Treffpunkte, Integration, Tourismus, Flüchtlinge, Kletterpark.

Die Anwesenden gingen schnell ins Detail. Das Handwerk, das in Schmidt und Umgebung großes Ansehen genießt, fehlte den Bürgern auf der Liste. Thema wurde auch rasch das Wort Bürgerhalle, in der sich beispielsweise Senioren treffen können. Denn derart Gemeinnütziges fehlt in Schmidt.

In diesem Zusammenhang kam die Turnhalle zur Sprache und der Saal am Schützenhof, die gerne für Veranstaltungen genutzt werden. Der Tenor: „Lieber Bestehendes erhalten als Neues bauen.“ Das Wort „Kletterpark“ wollten die Anwesenden nicht auf der Liste sehen. Dieser sei schließlich noch nicht Realität, so die Meinung der Bürger.

Verbesserungen könne es geben in Sachen belebter Dorfmitte. Ein Augenmerk müsse auch auf Gebäude gelegt werden, die bald leer stehen könnten, wie vielleicht irgendwann einmal das Grundschulgebäude. Hier gelte es, bereits frühzeitig Nachnutzungskonzepte zu erstellen. Die Historie von Schmidt mit Erzförderung und Kaffeeschmuggel könne mehr herausgearbeitet werden.

„Ein einheitliches Logo wäre vielleicht auch ganz hübsch“, überlegte eine Dame. In einzelnen Arbeitsgruppen aufgeteilt vertieften die Schmidter ihre Gedanken, die von Martina Klöhn und ihrem Team festgehalten wurden.

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