Stadtpark wird zur „Gute-Laune-Arena”

Von: han
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Rekordbeteiligung beim Kinderkulturfest im Stadtpark: Vom Kindergarten über Vereine bis hin zum Facharbeitskreis wird alles vertreten sein, was Rang und Namen hat. Foto: Schmitz

Düren. Rekordbeteiligung beim Dürener Kinderkulturfest am Sonntag, 30. Mai im Stadtpark: Rund 70 Einrichtungen, von Kindergärten bis zu Schulen, von Vereinen bis zu Institutionen, werden mit von der Partie sein und den Willy-Brandt-Park in eine „Gute-Laune-Arena” verwandeln.

Sport, Spiel, Spaß, Sinneserlebnisse - fast nichts fehlt, um Kinderwünsche zu erfüllen und Erwachsenen einen interessanten Nachmittag zu bieten. Um zwölf Uhr geht es los, dann bleiben sechs Stunden um das vielfältige Angebot zu erkunden.

Bewährtes und Neues

Organisatorin Sabine Wagner und Berthold Becker vom Spielpädagogischen Dienst war der Stolz anzumerken, als sie zusammen mit den „Mitspielern” das Programm vorstellten. Bewährtes wechselt sich ab mit Neuem. Traditionelle Schmink-, Mal- und Bastelaktionen werden ebenso offeriert wie leicht „Kühnes” beim Kanufahren auf der Rur oder ein Modellflieger-Wettbewerb der „Burgfalken”. Geschicklichkeit wird auch auf einem Parcours gefordert, den das „Multikulti” aufbaut, oder beim Spiel mit Seifenblasen.

Das „Abenteuer Sinne”, so das Motto des Spielfestes, wird erprobt auf der Klangstraße der Musikschule, im Kräutergarten des Familienzentrums Birkesdorf oder auf einem Sinnesparcours. Viel Freude versprechen ein Puppenspiel oder das Ponyreiten sowie für kleine Handwerker die Holzwerkstatt des Abenteuerspielplatzes.

Und wer einmal verschnaufen will, kann dies beim Bühnenprogramm tun. Die „Gipsy-Jazz-Gitarren von Dietmar Krüger, die „Zauberbögen” von Ina Pelzer-Trinius oder der Auftritt der Bläserband der fünften Klasse des Wirteltor-Gymnasiums garantieren Hörgenuss. Tanzen in seiner Vielfalt demonstrieren die Kinder der Karnevalsgesellschaft „Jüzzenije Plüme” und fast gegensätzlich die „Dancing Kids” vom Rock´n´Roll Club Düren. Exotisch wird es bei afrikanischen Rhythmen.

Schauen und staunen ist angesagt, wenn der Dürener Reiterverein Voltigierübungen zeigt. Da wird das „Turnen auf dem Pferd” zum Erlebnis.

Aber noch viel mehr wird angeboten. Langeweile dürfte zu keinem Zeitpunkt aufkommen. So ist dann auch Bürgermeister Paul Larue von dem Engagement, der Kreativität und Fantasie aller Beteiligten begeistert. Für ihn ist das Spielfest daher auch keine Routine, sondern ein Höhepunkt im städtischen Kulturkalender, der allerdings wohl kaum stattfinden könnte, wenn nicht die Bürgerstiftung und die Sparkasse Düren einen Obolus zur Verfügung stellten.

Bleibt zu hoffen, dass der Wettergott mitspielt und viele tausende Besucher wieder den Weg in den Stadtpark finden.
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