Stadtmeisterschaft: Sportfreunde bejubeln Triumph im eigenen Stadion

Von: Lukas Weinberger
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Nicht zu stoppen: Marc Wollers
Nicht zu stoppen: Marc Wollersheim (am Ball) und seine Mitspieler von Sportfreunde Düren holten den Stadtmeistertitel. Foto: Weinberger

Düren. Als am späten Freitagabend im Dürener Oststadion der Abpfiff ertönte, gab es kein Halten mehr. Die Spieler der Sportfreunde Düren lagen sich in den Armen, auch Trainer Dirk Krischer fand schnell einen Weg in die Jubeltraube, Fans feierten das Team vom Spielfeldrand aus: Mit einem 2:0-Sieg hatte der Gastgeber soeben die Dürener Stadtmeisterschaft auf heimischem Geläuf gewonnen - und genau das hatten sie sich auch vorgenommen.

„Wir sind zum ersten Mal Stadtmeister geworden und das dann auch noch im eigenen Stadion”, jubelte Trainer Krischer.

Landesligist Sportfreunde Düren war im Finale auf die Zweitvertretung von Viktoria Arnoldsweiler getroffen - eine zweite Mannschaft, die im Halbfinale den FC Niederau ausgeschaltet hatte und mit vielen Hochkarätern gespickt ist: Michael Kesternich, Tobias Reimer, Almin Mulic und Mustafa Avci haben schon in der Mittelrheinliga gegen den Ball getreten. So entwickelte sich von der ersten Minute an ein würdiges Finalspiel.

Das Heft des Handelns nahm Sportfreunde Düren früh in die Hand, war optisch überlegen. Wirklich zwingende Torchancen konnte sich das Team von Dirk Krischer aber zunächst nicht herausspielen - auch weil die Viktoria läuferisch und kämpferisch stark dagegenhielt. Und so kam es, dass die erste gute Gelegenheit dem Arnoldsweiler Stürmer Pasquale Catani vorbehalten war, der in der 25. Minute aber knapp am langen Eck vorbeizielte.

Es sollte allerdings Viktorias einzige Großchance des Spiels bleiben. Die Sportfreunde spielten nun noch druckvoller, erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten. Die größte vergab Dennis Giron in der 35. Minute, als er alleine vor Torhüter Michael Mybach auftauchend den Ball über den Querbalken hämmerte - 0:0 zur Pause.

In der zweiten Hälfte verlief das Finale der Stadtmeisterschaft zunächst höhepunktarm. Bis zur 62. Minute. Sportfreunde-Spieler Andreas Kronberg vergab zunächst noch eine dicke Chance, dann erlöste Top-Stürmer Thomas Betzer die Ost-Dürener: Der eingewechselte Neuzugang Kevin Dabo ersprintete einen langen Ball aus der eigenen Hälfte, drang in den Strafraum der Viktoria ein und legte dann überlegt quer auf Betzer, der nur noch einschieben musste. Spieler, Trainer und Fans feierten die Führung. Und der nächste Jubelsturm ließ nicht lange auf sich warten: In der 73. Minute besorgte nun Kevin Dabo selbst - nach sehenswerter Vorarbeit von Marc Wollersheim - die Entscheidung.

„Ich bin sehr zufrieden, wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht”, lobte Dirk Krischer sein Team. „In der ersten Halbzeit haben wir uns für den großen Aufwand aber nicht belohnt”, urteilte er. „Das haben wir dann in Hälfte 2 gut gelöst.” Auch Frank Rombey, Trainer von Viktoria Arnoldsweiler II, war zufrieden: „Ich denke, wir haben hier heute gut mitgehalten „Am Ende war Sportfreunde diese zwei Tore aber einfach besser.”
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