Düren - Stadtmauer AG: Historische Spurensuche als Unterrichtsfach

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Stadtmauer AG: Historische Spurensuche als Unterrichtsfach

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Paul Zündorf (li.) und Heike Kussinger-Stankovic (2.v.l.) bedankten sich bei den Schülern der Stadtmauer AG des Stiftischen Gymnasium, bei Schulleiter Jens Hildebrand (re.) und bei Lehrer Dr. Achim Jaeger (3.v.r.).

Düren. Als Anerkennung für die engagierte Arbeit im Rahmen des Denkmalschutzes und der Teilnahme am „Tag des Offenen Denkmals“ im September des vergangenen Jahres erhielten jetzt Schüler der „Stadtmauer AG“ (AG steht für Arbeitsgemeinschaft) des Stiftischen Gymnasiums Urkunden von der Denkmalbehörde der Stadt Düren.

Der Technische Beigeordnete der Stadt, Paul Zündorf, überreichte zusammen mit der städtischen Denkmalpflegerin Heike Kussinger-Stankovic die von Bürgermeister Paul Larue unterzeichneten Zertifikate.

Unter der Leitung des Geschichtslehrers Dr. Achim Jaeger beteiligen sich die Schüler seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Aktionen aktiv am „Tag des Offenen Denkmals“. Schwerpunkt und Thema dieses bundesweiten Aktionstages war diesmal „Farbe“.

Seit der Gründung der Stadtmauer AG im Jahr 2004 treffen sich geschichtsinteressierte Kinder und Jugendliche einmal wöchentlich, um gemeinsam auf historische Spurensuche zu gehen. Von 2005 an bietet die AG Führungen entlang des altehrwürdigen Gemäuers an, die auf sehr positive Resonanz stoßen. Zudem informiert am bundesweiten „Tag des Offenen Denkmals“ eine stetig wachsende Ausstellung über die Stadtmauer und die geschichtliche Entwicklung der Stadt Düren.

Zurzeit sammelt die Arbeitsgemeinschaft schon erste Ideen für die Teilnahme am nächsten historischen Annamarkt in Düren im Juni und bereitet sich zudem auf den nächsten Tag des Offenen Denkmals am 13. September vor.

„Gerade hier beim Stiftischen Gymnasium ist die Verbindung zwischen der neueren und älteren Stadtgeschichte auf engstem Raum sichtbar. Baudenkmäler sind gebaute Geschichte und wichtig für die Identifikation mit der Heimat“, dankte Paul Zündorf den Schülerinnen und Schülern sowie der Schulleitung für das Engagement.

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