Stadthalle: Treppe doch nicht zu retten

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Düren. Die geschwungene Treppe der altehrwürdigen Stadthalle sollte ebenso der Nachwelt erhalten bleiben wie das Glasmosaik der Restaurantfenster. Das zumindest war der Plan vor Beginn der Abbrucharbeiten.

Während aber vom teilweise bereits zerbrochenen Glasmosaik mehr gerettet werden konnte als gedacht, war ein Ausbau der Treppe als Ganzes nun doch nicht möglich.

Die Treppe sei in einem derart schlechten Zustand, „dass der Aufwand, sie komplett zu retten, unverhältnismäßig hoch gewesen wäre“, erklärte Spelthahn auf DZ-Anfrage. Zudem hätte eine Fachfirma hinzugezogen werden müssen, so dass sich die Abbrucharbeiten erheblich verzögert hätten. Nur Einzelteile wie das Geländer konnten gerettet werden. „Wir haben die Konstruktion dokumentiert und wollen die geschwungene Form stilistisch in den Neubau integrieren“, versichert der Landrat.

Das Glasmosaik hingegen kann – Stand heute – komplett restauriert werden. Im Kreishaus haben sich bereits Fachfirmen gemeldet, die den Auftrag gerne übernehmen würden.

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