Stadthalle: Die Entscheidung fällt erst im Juli

Von: cl
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Düren. Von Einigkeit ist die Politik beim Thema Stadthalle weit entfernt.

In der nicht-öffentlichen Sitzung des Stadtrats gingen die Vorstellungen über eine sinnvolle Strategie, mit der die Stadt an der Bismarckstraße wieder handlungsfähig werden soll, nach Informationen der DZ weit auseinander.

Während die CDU/FDP-Koalition eine gütliche Einigung mit den Vätern des gescheiterten Hotelprojekts weiter favorisieren soll, ist die komplette Opposition offenbar nun der Ansicht, dass ein sauberer Schnitt gemacht werden muss.

So plädiert auch die SPD nun für die Erklärung des Heimfallrechts. Das bedeutet, dass die Stadt Grundstück und Halle zurückverlangt und damit höchstwahrscheinlich ein Gericht darüber entscheiden muss, ob den Hotelplanern, die das Grundstück in Erbbaurecht erworben hatten, eine Entschädigung zusteht. Bei einer möglichen gütlichen Einigung soll inzwischen eine Zahlung von rund 1,5 Millionen Euro an die Erbbaurechtsnehmer im Raum stehen. Dabei soll nach DZ-Informationen auch daran gedacht sein, dass die Sparkasse diese Summe zahlt und das Grundstück übernimmt. Eine Entscheidung ist nun für den 20. Juli angekündigt.

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