„Stadtgespräch“ verteilt 6000 Euro an Einrichtungen, die Sprache fördern

Von: fjs
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Das „Stadtgespräch“ und seine Förderung der Sprachentwicklung: 6000 Euro verteilten die Organisatoren an drei Einrichtungen, die sich mit der Sprach- und Potenzialförderung von Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Foto: Fred Schröder

Düren. „Miteinander sprechen, besser verstehen“: Dieses Motto hat sich der Verein „Stadtgespräch“ zur Aufgabe gemacht. Er setzt sich zum Ziel, die Bildung in Düren zu fördern. Konkret geht es um den Gebrauch der Sprache bei Kindern und Jugendlichen

Die positive Resonanz, die das zweite „Stadtgespräch“ am 5. November vergangenen Jahrs fand, bestärkt den Vorsitzenden Ulrich Stockheim in seiner Erkenntnis: „Mit unseren Ideen liegen wir sicher nicht schief. Wir sehen, dass es konkrete Erfolge gibt“.

Über diese Erfolge berichteten bei der Übergabe des Erlöses von 6000 Euro die Vertreter der Institutionen, die jeweils 2000 Euro erhielten und dieses Geld jeweils in die Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen investieren: der Förderverein des Kommunalen Integrationszentrums (früher RAA) ebenso wie der Verein „VorBild“ und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Verbindung mit der Ganztagsschule Paul Gerhardt im Dürener Süden.

Der Förderverein des Kommunalen Integrationszentrums unterstützt die sprachliche Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien.

Der SkF erhält die 2000 Euro für die erweiterte Hausaufgabenhilfe für benachteiligte Kinder mit Sprachförderungsbedarf, insbesondere Migrantenkinder. „Wenn sich die Erfolge einstellen, ist bei ihnen ein Abbau der Frustration festzustellen“, sagte SkF-Geschäftsführer Ulrich Lennartz. Mit der „Stadtgespräch“- Spende lässt sich ein weiteres Projekt aufbauen. „Wir sind oft die Entdecker von Potenzialen bei den Kindern und wollen die Eltern mit einbeziehen“, erläuterte Lennartz.

Mit unentdeckten Potenzialen bei Grundschulkindern befasst sich schwerpunktmäßig der Verein „VorBild“. Für den Vorsitzenden Prof. Dr. Dogan Kesdogan und seine Mitstreiter ist Sprachförderung das Wichtigste.

Individualität und Kreativität sowie das Miteinander sind weitere Ansätze. Mit der Schule, in diesem Fall der Grundschule Birkesdorf, werden die Kinder ausgesucht und in Kleingruppen gefördert. Eine zweite Gruppe ist eingerichtet. „Wir dürfen Bildung nicht dem Zufall überlassen“, sagte Dr. Kedogan, der auch die Meinung vertritt, dass manche Kinder die falsche Schule besuchen.

„Stadtgespräch“-Vorsitzender Ulrich Stockheim und seine Vorstandskollegen Dr. Hagen Monath und Heinrich Klocke sind überzeugt, dass sie mit dem „Stadtgespräch“ und der Verteilung des Erlöses nachhaltig die Sprachförderung unterstützten können. Auch in diesem Jahr ist wieder ein „Stadtgespräch“ vorgesehen. Nähere Einzelheiten wollten die Vereinsvertreter zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht mitteilen.

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