Düren - Stadtcenter-Händler ärgern sich über Baustelle

Stadtcenter-Händler ärgern sich über Baustelle

Von: sj
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Die Baustelle ärgert nicht nur Center-Manager Daniel Böttke, sondern auch viele Mieter. Foto: sj

Düren. „Mitten in der Vorweihnachtszeit werden wir von der Hauptverkehrsader abgeschnitten. Muss das sein?“, fragt sich Daniel Böttke, Manager des Stadtcenters. Seit Tagen wird an der Phillippstraße gebaut, die Straße ist auf je eine Fahrspur verengt, die Zufahrt zum Parkhaus aus Richtung Innenstadt abgesperrt.

„Unsere Mieter ärgern sich über diese Situation, die für einen spürbaren Frequenzrückgang in einer sehr wichtigen Phase sorgt. Ein Drittel des Jahresumsatzes wird schließlich in der Vorweihnachtszeit gemacht“, fordert Böttke mehr Fingerspitzengefühl bei der Planung von Baustellen. „Samstag steht unser Mitternachtsshopping an – und die Kunden erreichen uns nicht. Baustellen-Management sieht anders aus“, bilanziert Böttke, der sich schriftlich an Bürgermeister Paul Larue und Baudezernent Paul Zündorf gewandt und eine Lösung des Problems gefordert hatte.

„Wir haben es an dieser Stelle mit einer prekären Situation zu tun“, sagte Tiefbauamt-Leiter Heiner Wingels auf Anfrage unserer Zeitung. Aktuell würden im Auftrag eines Unternehmens vor dem Stadtcenter Leerrohre für Versorgungsleitungen gelegt. „Ich habe mir mit den Bauleitern die Situation vor Ort angeschaut und nach einer Lösung gesucht“, sagte Wingels. Um die Lage über das Wochenende zu entschärfen, werden beide Fahrspuren wieder freigegeben, auch die Abbiegespur zum Stadtcenter soll wieder nutzbar gemacht werden. „Der Fußgängerweg wird weiterhin nicht vollständig zugänglich sein“, bittet Wingels Passanten um Verständnis – und noch ein wenig Geduld. Anfang nächster Woche sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Zeitfenster werden kleiner

„Als Stadt bereiten wir unsere Bauvorhaben langfristig vor und versuchen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“, erklärt Wingels. Generell wachse mit einem Ausbau der digitalen Infrastruktur das Baustellenaufkommen. Unzählige Anträge von Unternehmen flatterten ins Amt. Wingels: „Die zur Verfügung stehenden Zeitfenster für Bauarbeiten werden immer kleiner.“

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