Stadt kommt Schneider weiter entgegen

Von: cl
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Düren. Die politische Mehrheit im Dürener Stadtrat ist Projektentwickler Hermann-Josef Schneider und seinen Investoren für das geplante Stadthallen-Hotel erneut entgegen gekommen.

In nicht-öffentlicher Sitzung hat die CDU/FDP-Koalition am Mittwochabend beschlossen, den bisher vereinbarten Erbbauzins (94.700 Euro jährlich), der künftig an die Stadt zu entrichten ist, um gut zwei Drittel zu kürzen. Im gleichen Maß sinkt auch der Preis, für den der Erbbaurechtnehmer Grundstück und Stadthalle kaufen kann. Er beträgt jetzt nur noch gut 630.000 Euro.

CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer bestätigte die Entscheidung auf Anfrage der DZ. Man habe Schneiders Hotelprojekt trotz des Stillstands auf der Baustelle noch nicht abgeschrieben und bevorzuge es gegenüber allen Überlegungen, die einen Abriss der Stadthalle vorsehen, sagt Eßer. Die aktuelle Entscheidung solle eine Realisierung der Pläne erleichtern.

Für die grüne Fraktionschefin Verena Schloemer begibt sich die Stadt „immer mehr in die Fänge Schneiders und der hinter ihm stehenden Heuschrecke”. Die politische Mehrheit habe die Kontrolle verloren „und das Projekt total vor die Wand gefahren”.
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