Stadt kann Panzerkasernenareal 2018 kaufen

Von: inla
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Düren. Die Stadt hat sich das 25 Hektar große Panzerkasernengrundstück an der Stockheimer Landstraße notariell gesichert. Auf dem Areal befinden sich neben einigen früher militärisch genutzten Gebäuden Unternehmen, unter anderem eines, das Mietwagen aus ganz Deutschland wieder aufbereitet.

Wie der Hauptgeschäftsführer der Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft win.dn, Thomas Hissel, am Mittwoch sagte, will die Stadt die 350 Arbeitsplätze erhalten. Deshalb sei sie an langfristigen Mietverträgen interessiert. Sollten sich die Firmen anders entschließen, hätte die Stadt einen Plan B in der Schublade. Dann würde das Land nahe dem Burgauer Wald zu einem Wohn- beziehungsweise Gewerbegebiet umfunktioniert.

Die Stadt kauft das Grundstück von einem hessischen Investor für 18 Millionen Euro. Das Geld muss im Haushalt 2017/2018 dargestellt werden. Da die Mieteinnahmen von Beginn an über der Abzahlung für den Kredit (Zins und Tilgung) liegen, verdiene das Rathaus sofort Geld mit dem Geschäft, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der win.dn, Henner Schmidt.

Die jährliche Einnahme liege bei gut einer Million Euro. Das Geschäft konnte eingefädelt werden, nachdem der jetzige Besitzer und die win.dn mit Thomas Hissel, ihrem Aufsichtsratschef und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaftsförderung, Stefan Weschke (CDU), Gespräche in Frankfurt geführt hatten. Unabhängig davon, wie lange Firmen auf dem Grundstück aktiv sind, leitet die Stadt ein Planverfahren für eine spätere Nutzung ein.

Diese Prozesse dauern oft Jahre. Ein Gutachten ergab, dass auf dem Areal Altlasten (Beton im Boden) liegen, die für 400.000 Euro entsorgt werden müssten, sollten dort Keller gebaut werden. Bis Ende des Jahres sollte der Haushalt verabschiedet sein, wünscht sich Co-Dezernent Erhard Vanselow. Umso schneller könne der Kauf getätigt werden.

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