Heimbach - Stadt Heimbach spielt finanziell nur in der Kreisliga C

Stadt Heimbach spielt finanziell nur in der Kreisliga C

Von: sis
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Heimbach. Der Bürgermeister freute sich bei der Einbringung des Doppeletats 2012/2013: Sein Lieblingsverein Borussia Dortmund ist Deutscher Meister geworden, und die Stadt Heimbach steigt seiner Meinung nach bald in die Champions League auf.

Obereres Bundesliga-Niveau besitze die Kommune bereits, sagte Bert Züll, als Nationalparkstadt, als Kunststadt, als Pilgerstadt oder als Wasserstadt. Und mit der Eröffnung des Feriendorfes Eifeler Tor schaffe sie den Sprung in die Champions League. Damit erschöpfte sich aber auch des Bürgermeisters Freude: „Wenn es um die Stadtfinanzen geht, spielen wir allenfalls in der Kreisliga C”, sagte er.

Seit seiner Haushaltsrede 2009 hat sich angesichts des Jahresfehlbedarfs 2012 in Höhe von 2,9 Millionen Euro - dieser gilt auch für 2013 - die finanzielle Lage der Stadt weiter verschlechtert. Und generell ist auch keine Besserung zu erwarten: „Bis 2023 ist der Haushaltsausgleich nicht in Sicht. Uns werden in elf Jahren immer noch 1,4 Millionen Euro zum Haushaltsausgleich fehlen. Trotz aller Sparbemühungen können wir aus eigener Kraft einen Etatausgleich nicht erreichen.”

Trotz aller Probleme will die Heimbacher Stadtverwaltung, die die Gemeindeprüfungsanstalt des Landes als „schlank” bezeichnet, auch in 12/13 diverse Maßnahmen durchführen. So sollen das restliche Mauerwerk der Burg Hengebach, der Kindergarten in Hausen sowie die Grundschule, die Straße am Heimbacher Sportzentrum, der Keltenweg, der Burgweg und die Straße In Feldersgarden (alle Vlatten) saniert werden.

Investieren willen die Stadt unter anderem in die U3-Betreuung im Hausener Kindergarten wie auch in die Feuerwehr (Digitalfunk) und in Turn- und Sportgeräte sowie weiteres Inventar für die Grundschule. Mit Zuschüssen aus Mitteln der Städtebauförderung sollen auch Gelder in Maßnahmen zur Umsetzung des Masterplanes für den Heimbacher Stadtkern fließen. Nichtsdestotrotz spricht der Bürgermeister von einer unlösbaren Aufgabe, die Stadt voranzubringen und die finanzielle Schieflage nicht aus den Augen zu verlieren.
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