Düren - Stadt Düren hofft auf 230.000-Euro-Förderung für die Umwelt

Stadt Düren hofft auf 230.000-Euro-Förderung für die Umwelt

Von: inla
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Diese Busse fahren mit Diesel. Bald sollen mehr E-Busse unterwegs sein. Foto: inla

Düren. Die frohe Kunde kommt aus Berlin wenige Tage vor Weihnachten: Die Stadt Düren wird finanziell gefördert, damit die Luft besser wird. Der Bund hatte schon im Sommer ein Förderprogramm für die Kommunen in Aussicht gestellt, die besonders unter Abgasen leiden.

Düren zählt dazu. Speziell an der Euskirchener Straße (zwischen Kreisverkehr und Oststraße) werden die zulässigen Grenzwerte regelmäßig überschritten. Insgesamt hat Berlin für alle Städte und Gemeinden in Deutschland eine Milliarde Euro an finanzieller Zuwendung versprochen.

Doch bevor dieses Geld verteilt wird, müssen die Kommunen eine Hausaufgabe erledigen. Sie sollen einen „Masterplan“ erstellen, aus dem hervorgeht, welche konkreten Vorhaben sie umsetzen möchten, um die Luft sauberer zu machen. Für diesen Plan gibt es auch schon Geld. Die Stadt Düren hat dazu 230.000 Euro beantragt und hofft, dass diese Summe auch auf dem Konto eingehen wird. Der Förderbescheid sei unterwegs, sagt Benjamin Raßmanns, Mobilitätsmanager bei der Stadt. „Wir wissen noch nicht, ob wir die komplette Summe erhalten, wir hoffen es aber“, sagt er am Donnerstag auf Anfrage unserer Zeitung.

Bestandteil des „Masterplans“ wird unter anderem eine Untersuchung sein, an welchen Orten in der Stadt und im Kreisgebiet Ladestationen für Elektroautos installiert werden sollen. Ebenso wird ermittelt, wie in Zukunft der Öffentliche Nahverkehr auf Elektroantrieb umgerüstet werden kann. Zudem werden die kommunalen Fuhrparks von Stadt und Kreis unter die Lupe genommen.

Immer auch mit der Fragestellung: Wie kann sich der Ausstoß von Stickoxiden verringern? Dieser „Masterplan“ soll während des ersten Halbjahres 2018 erarbeitet werden. Danach entscheidet sich, welche Projekte konkret gefördert werden können. Bis dahin soll die neue B 56 (Ostumgehung Düren, 1. Teilabschnitt) fertig sein. Von ihr versprechen sich die Verkehrsplaner große Entlastung.

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