St.-Augustinus-Krankenhaus: Neuer Chefarzt eingeführt

Von: gkli
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Bernd Koch (li.) und Gábor Szük (re.) vom Caritas-Trägerverein West verabschiedeten am Freitag Dr. Herbert Wilmsen (2. v. re.) als Chefarzt und begrüßten als neuen Chefarzt der Abteilung für Neurologie am St.-Augustinus-Krankenhaus in Lendersdorf Dr. Herbert Breuer. Foto: gkli

Düren. Rund 220 geladene Gäste versammelten sich am Freitagnachmittag im Leopold-Hoesch-Museum, um einen gestandenen Dürener Chefarzt zu verabschieden und dessen Nachfolger zu begrüßen. Dr. Herbert Breuer heißt der neue Chefarzt der Abteilung für Neurologie im St.-Augustinus-Krankenhaus in Düren-Lendersdorf.

Der 58-Jährige, der aus Heistern stammt, kennt das Lendersdorfer Krankenhaus bereits seit vielen Jahrzehnten in und auswendig. Nach dem Abitur leistete er dort seinen Zivildienst ab und arbeitete fortan an gleicher Stelle als Hilfspfleger. An der Universität Köln studierte Herbert Breuer Medizin, dann begann seine Karriere am St.-Augustinus-Krankenhaus. Er kletterte kontinuierlich die Leiter hoch, wurde Assistenzarzt, Facharzt, Oberarzt. 2008 übernahm er die Leitung der neurologischen Intensivmedizin.

Freude auf neue Aufgabe

Auch war er Mitbegründer und Leiter des Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrums. Breuer freut sich auf seine neue Aufgabe: „Gerne möchte ich in den kommenden Jahren an der Gestaltung der neurologischen Abteilung mitwirken.“ Als Chefarzt möchte er die bewährten Strukturen und Abläufe weiterentwickeln und Hilfen in der Intensivmedizin, der Schmerztherapie, Palliativmedizin und Demenz ausbauen. Teamarbeit ist ihm dabei ganz wichtig, hierarchische Strukturen möchte er entschärfen.

Gábor Szük und Bernd Koch von der Caritas Trägergesellschaft West, die unter anderem das Krankenhaus in Lendersdorf unterhält, sind sich einig. Sie sagen: „Mit Herbert Breuer haben wir einen überaus kompetenten und verantwortungsbewussten Chefarzt gewonnen. Er ist seit vielen Jahren am Haus und kennt dadurch auch die Kollegen sehr gut.“

Mit 65 Jahren geht Dr. Herbert Wilmsen in den wohlverdienten Ruhestand. Er wirkte seit 1986 als Chefarzt der Lendersdorfer Abteilung für Neurologie, die von damals 30 auf inzwischen 59 Betten vergrößert wurde. 27 Fachärzte konnten im Laufe der vergangenen drei Jahrzehnte in der Neurologie in Lendersdorf ausgebildet werden.

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