St.-Angela-Schule: Leben und Lernen in der Tradition der Ursulinen fördern

Von: sj
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Der neue Vorstand des Mitträgervereins: Christoph Maevis, Alfred Bergrath, Marie Therese Groten-Meyer, Dr. Peter Maas, Hans Otto von Danwitz und Erika Nakaten (von rechts). Wolfgang Habrich (links), Schulleiter des Gymnasiums und Geschäftsführer der St.-Angela-Schulgesellschaft, berät das Gremium. Foto: Stephan Johnen
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Der neue Vorstand des Mitträgervereins: Christoph Maevis, Alfred Bergrath, Marie Therese Groten-Meyer, Dr. Peter Maas, Hans Otto von Danwitz und Erika Nakaten (von rechts). Wolfgang Habrich (links), Schulleiter des Gymnasiums und Geschäftsführer der St. Angela-Schulgesellschaft, berät das Gremium. Foto: Stephan Johnen

Düren. Dr. Peter Maas, Vorsitzender des Vereins zur Mitträgerschaft der St.-Angela-Schule, zerbricht sich über das aktuelle Zinsniveau nicht den Kopf. „Das ist eine Sache mit Langzeitwirkung“, sagt Maas mit Blick auf die neue „Gemeinschaftsstiftung der St.-Angela-Schule Düren“. Die tiftung soll das Leben und Lernen in der St.-Angela-Schule in der Tradition der Ursulinen unterstützen und fördern.

Die Idee einer Stiftung ist klar und eindeutig: Mit den Zinserträgen wird gearbeitet, das Grundkapital bleibt unangetastet. Im Idealfall wächst es Dank Zustiftungen weiter, so dass auch die Zinserträge steigen. Doch was geschieht, wenn auf dem Markt mit sicheren Anlagen kaum Rendite zu erzielen ist? Ist ein historisches Zinstief der geeignete Zeitpunkt, um für eine neue Stiftung zu werben?  Der Blick ist in die Zukunft gerichtet, es soll um Jahrzehnte gehen, nicht um Monate und Jahre. „Selbst bei niedrigen Zinsen lassen sich Erträge erwirtschaften“, fügt Maas noch hinzu.

Heinrich Mussinghoff, der mittlerweile emeritierte Bischof von Aachen, hat die „Gemeinschaftsstiftung der St.-Angela-Schule Düren“ als eine seiner letzten Amtshandlungen unter dem Dach der Johannes-Pohlschneider-(Schul-)Stiftung des Bistums in Kraft gesetzt. Am Stammkapital beteiligt sind das Bistum Aachen (50.000 Euro), die Gesellschaft der Ursulinen (20.000 Euro), der Verein zur Mitträgerschaft der St.-Angela-Schule (5000 Euro) und der Förderverein (3000 Euro). Ziel ist es, das Leben und Lernen in der Schule in der Tradition der Ursulinen zu fördern und zu unterstützen.

Der Verein zur Mitträgerschaft hat als Gesellschafter der gemeinnützigen St.-Angela-Schulgesellschaft einen Sitz im Verwaltungsrat und kann mit den anderen Gesellschaftern, dem Bistum und der Gesellschaft der Ursulinen, die Geschicke der bis zum Jahr 2000 von den Ursulinen getragenen Schule mit bestimmen. Während 87 Prozent der Personal- und Betriebskosten vom Land refinanziert werden, müssen die Schulgesellschaft und deren drei Gesellschafter etwa 700.000 Euro Eigenleistung pro Jahr aufbringen. Zuschüsse gibt es unter anderem auch vom Kreis Düren und der Stadt Düren.

Dem Vorstand des Mitträgervereins ist es ein wichtiges Anliegen, die Stiftung bekannt zu machen – und potenzielle Spender und Zustifter zu gewinnen. Der Verein, der mehr als 500 Mitglieder hat, überweist jährlich 30.000 Euro zur Finanzierung der Schulgesellschaft und unterstützt Gymnasium und Realschule bei größeren Investitionen und Modernisierungsprojekten. So beteiligte sich der Verein jüngst bei der Einrichtung neuer Computerräume und bei der Neugestaltung der Naturwissenschaftsräume. Die Gemeinschaftsstiftung soll davon unabhängig mittel- und langfristig ein starkes Standbein für eine fortwährende Unterstützung der pädagogischen Arbeit werden.

Bei den jüngsten Vorstandswahlen des Mitträgervereins stand Pfarrer Alfred Bergrath, der als damaliger Regionaldekan die Neuorganisation maßgeblich mit begleitet hat, nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung. Er bleibt als stellvertretender Vorsitzender an Bord.

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