Sportlicher Ehrgeiz und Gedenkminuten

Von: luk
Letzte Aktualisierung:
Abgehoben: Beim Motocross-Woch
Abgehoben: Beim Motocross-Wochenende auf dem Raffelsberg wagten die Rennfahrer waghalsige Sprünge, umd einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern. Foto: Weinberger

Kleinhau. Das Motocross-Spektakel des MSC Kleinhau am Raffelsberg zwischen Kleinhau und Brandenberg war auch in diesem Jahr wieder ein sportlicher Leckerbissen. Weit über 500 Starter jagten beim zweiten Saisonrennen der Motocrosser über die anspruchsvolle Strecke, um erste Punkte in den Klassements einzuheimsen.

Die Ergebnisse der Fahrer von MSC Kleinhau konnten sich ebenfalls sehen lassen. Viele vordere Platzierungen sprangen für die Motocrosser heraus - und das, obwohl mit Mike Adrian Braun und Christian Hentrich zwei Garanten für tolle Platzierungen verletzt beim Heimrennen passen mussten. „Das war zwar erst das zweite Meisterschaftsrennen, aber wir sehen schon, dass wir wieder bei der Musik vorne dabei sind”, urteilte MSC-Sprecher Marcus Froitzheim. Hubert Heck beispielsweise siegte in der Veteranenklasse; Hans-Uwe Krüttgen hätte wohl die Seniorenklasse gewonnen, wenn ihm nicht in der letzten Runde der Hinterreifen geplatzt wäre. Tom Pölderl gewann in der Jugend MX2-Klasse, Leon Bergs bei den Junioren 50 bis 85ccm. Zudem konnten sich zahlreiche weitere Fahrer und Fahrerinnen des MSC Kleinhau - wie etwa Nina Heimbüchel, die Fünfte in der Damenklasse wurde - über Top-Ten-Ergebnisse freuen.

Im vergangenen Jahr gewann der MSC Kleinhau sowohl in der Jugend- als auch in der Hauptklasse den Clubmeistertitel. „Natürlich wollen wir den in diesem Jahr verteidigen”, gibt sich Adrian Braun optimistisch.

Und trotz aller Freude und dem gelungenen Rennwochenende war die Veranstaltung des MSC Kleinhau anders als die vorherigen: Vor wenigen Wochen starb der junge und talentierte Fahrer Mikel Fröhlich bei einem tragischen Unglück. Zwei Gedenkminuten wurden am Wochenende für ihn und seinen ebenfalls verstorbenen Freund, der dem MSC auch nahe stand, abgehalten; die Twinshock-Klasse, in der Fröhlich gestartet wäre, wurde zudem in die „Mikel-Fröhlich-Gedächtnisklasse” umbenannt. Alles wurde eng mit den Familien der beiden Opfer abgestimmt. „Dieses Unglück zu verarbeiten, ist für uns alle immer noch sehr schwer”, sagte Braun. „Aber es muss ja weitergehen. Mikel hätte das sicher so gewollt.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert