Düren - Sportliche Quietscher beim Entenrennen auf der Rur

Sportliche Quietscher beim Entenrennen auf der Rur

Von: smb
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Beim Rennen auf der Rur schaffte es diese Ente nicht unter die Besten. Die sportlichen Defizite glich sie mit der fantasievollen Bemalung als „Spiderman“ aber allemal wieder aus. Foto: smb
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Die Veranstaltung, bei der die Rur zum Gelben Fluss wird, hat mittlerweile Tradition in Düren. Foto: smb
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Die Veranstaltung, bei der die Rur zum Gelben Fluss wird, hat mittlerweile Tradition in Düren. Foto: smb
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Die Veranstaltung, bei der die Rur zum Gelben Fluss wird, hat mittlerweile Tradition in Düren. Foto: smb
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Die Veranstaltung, bei der die Rur zum Gelben Fluss wird, hat mittlerweile Tradition in Düren. Foto: smb

Düren. Wer glaubt, dass eine Ente mit dem Kopf oben am schnellsten schwimmen kann, der irrt gewaltig. In Seitenlage schaffte es die Erste der 230 großen Sponsorenenten beim Rennen am sonnigen Samstag ins Ziel.

Ohne Mühe ließ sie die übrigen kreativ aufgemotzten Geflügelsprinter, die im klassischen Stil oder rückwärts unterwegs waren, hinter sich. Rund 16 Minuten hatte die Ente mit blauem Hut vom Start bis zum Zieleinlauf an der Johannesbrücke gebraucht. An den Stellen mit geringer Fließgeschwindigkeit kam es wohl auf die Ideallinie an, um den Schnabel vorne zu haben.

Unzählige Dürener waren zu dem mittlerweile traditionellen Entenrennen des Lions Clubs Düren-Rurstadt gekommen. Nach dem Rennen der großen Enten gingen 3500 Quietscheenten an den Start. „Es ist immer wieder ein herrliches Bild“, sagte Christina Kloubert aus Niederzier. „Wir freuen uns jedes Jahr darauf und schicken Enten ins Rennen.“ In diesem Jahr hatte sich die Familie für eine „Super-Mario-Ente“ und einen Geflügelsprinter als „Dudu, der Wunderkäfer“ entschieden. Auch Sofie Surmann aus Düren hat eine kunterbunte Ente auf die Rur gesetzt. „Ich habe ihr den Namen Luisa gegeben“, erzählte die Sechsjährige, während sie ihre Starterin vom Ufer aus mit ihrer Familie kräftig anfeuerte.

Auch Julienne Rieger (11) hatte es sich mit ihrem Freund Noah Malinowski (8) am Rurufer gemütlich gemacht. „Boah, sind das viele Enten“, staunten die Kinder. Die Chance, dass eine der Enten, die sie in den Startcontainer geworfen hatten, den Schnabel vorne haben würde, schätzten sie nicht gerade hoch ein. Und so staunten sie nicht schlecht, dass die „nackte“ Ente – die sich frühzeitig vom Feld abgesetzt hatte und dann ganz oben auf dem Treppchen stand – ausgerechnet „ihre“ war. „Dabei haben wir in diesem Jahr gar nicht so viel trainiert wie sonst“, sagte Birke von Osten, Entenbesitzerin, augenzwinkernd. Das Geld ist für die Urlaubskasse bestimmt – und wenn es nach Noah geht, führt die nächste Reise nach Österreich.

Der Erlös des Entenrennens geht wie immer an wohltätige Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Kurz gefragt

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