Sportfreunde haben die besseren Nerven

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
Zum ersten Mal Stadtmeister in
Zum ersten Mal Stadtmeister in der Halle: Die Dürener Sportfreunde sicherten sich den Titel im Neun-Meter.Schießen. 4:2 bezwangen sie die A-Kreisligisten Viktoria Arnoldsweiler II. Foto: Sistemich

Düren. Drei Mal schrammte er selbst am Titel des Stadtmeisters in der Halle knapp vorbei. Als Spieler stand Dirk Krischer zwei Mal im Endspiel in der Birkesdorfer Sporthalle. Ein Mal führte er sein Team als Trainer in das Finale, doch unterlagen die Ostdürener im Neun-Meter-Schießen.

Am gestrigen Sonntag bejubelten der Trainer und seine Bezirksliga-Fußballer aus dem Grüngürtel zum ersten Mal den Dürener Hallentitel. „Natürlich können wir uns dafür nichts kaufen, aber wir freuen uns riesig über den Finalsieg. Ich darf auch sagen: Das beste Team der beiden Tage hat gewonnen”, sagte der Coach des Tabellenführers der Bezirksliga.

Im Endspiel mussten die Ostdürener gegen den A-Kreisligisten Viktoria Arnoldsweiler nach torloser regulärer Spielzeit von zwölf Minuten in das Neun-Meter-Schießen. Sie gewannen 4:2 - und einige Minuten hallte nur der laute Jubel der Sportfreunde durch die Halle.

Aber der Reihe nach. In fünf Gruppen hatten die Kicker von 23 Mannschaften aus der Stadt und dem Kreis Düren am Samstag das Turnier aufgenommen. Für die Zwischenrunde nach den Gruppenspielen qualifizierten sich erwartungsgemäß die klassenhöheren Teams - mit Ausnahme des Bezirksligisten Schwarz-Weiß Düren 96. Er belegte ihn seiner Staffel nur den fünften und damit letzten Platz. Und auch in einer anderen Gruppe gab es eine kleine Überraschung: Nicht A-Ligist Viktoria Arnoldsweiler II belegte den ersten Platz, nein, die Spaß-Fußballer von Alemannia Lendersdorf, Kreisliga B, zelebrierten Hallenfußball und qualifizierten sich als Gruppenerster vor den „Kleeblättern” für die Zwischenrunde. Diese erreichte Bezirksligist FC Düren 77 nur als bester Tabellendritter wie auch A-Kreisligist Kreuzauer SC als zweitbester Dritter.

In der Runde der letzten zwölf Teams musste er in einer Hammergruppe mit dem FC Düren-Niederau, der SG GFC Düren 99, den Sportfreunde, Viktoria Arnoldsweiler und Germania Burgwart antreten. Die zweite Zwischenrundengruppe bildeten die SG Türkischer SV, Titelverteidiger Alemannia Straß, Veranstalter Viktoria Birkesdorf, Alemannia Lendersdorf, der SV Merzenich und die 77er.

Fünf Spiele, zehn Punkte: Die Lendersdorfer Alemannen rockten weiter das Turnier. Zwar unterlagen sie gegen Straß, spielten Unentschieden gegen Düren 77. Die übrigen Partien im Modus Jeder gegen jeden gewannen sie aber, zogen als Gruppenerster in das Halbfinale ein. Veranstalter Viktoria belegte den zweiten Platz: Titelverteidiger Alemannia Straß und der FC Düren 77 hatten das Nachsehen.

In der anderen Zwischenrundengruppe setzten sich Sportfreunde als Tabellenerster durch, obwohl sie gegen den Zweiten Arnoldsweiler verloren hatten. Keine Chance hatten die Birkesdorfer im Halbfinale gegen die Sportfreunde beim 1:7. Im zweiten Halbfinale musste das Neun-Meter-Schießen entscheiden: 4:2 siegten die Vikoria-Reservisten. Platz 3 ging Birkesdorf, das Lendersdorf 3:2 bezwang. Das Finale stand nach zwölf Minuten 0:0. Folglich mussten die Spieler ebenfalls vom ominösen Punkt aus schießen. Vier Treffer verbuchten die Sportfreunde, nur zwei die Arnoldsweiler. Die Stadtmeisterschaft war entschieden.



Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert