Sportfreunde freuen sich auf die Fortuna

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
Foto: Sistemich
Foto: Sistemich

Düren. Die Vorfreude ist groß. Dies zeigt sich beispielsweise in drei Ziffern: 453. Genau so viele Karten haben die Dürener Sportfreunde bereits im Vorverkauf abgesetzt.

Bisher 453 Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche wollen am Mittwoch, 7. März, Augenzeuge eines denkwürdigen Fußballspiels sein. An diesem Tag wird um 20 Uhr das Viertelfinale des Pokalwettbewerbes des Fußballverbandes Mittelrhein angepfiffen. Es treffen aufeinander der Bezirksligist aus dem Grüngürtel und der Regionalligist aus dem Kölner Süden. Die Fortuna reist zum Kräftevergleich an.

Und die Verantwortlichen der Sportfreunde sind sich sicher, dass weitaus mehr Fußballfans aus der Region den Kick sehen wollen. 2000 Karten haben sie drucken lassen. 2000 Fans werden die Partie auf dem Aschenplatz also sehen können. Richtig gelesen: Die Begegnung zwischen den Ostdürenern und dem Klub, der von 1974 bis 2000 der Zweiten Bundesliga angehörte, wird nicht auf dem Rasenplatz, sondern auf dem Aschenplatz ausgetragen. Die Gründe liegen auf der Hand: Am Rasenplatz gibt es kein Flutlicht. Und in ein anderes Stadion ausweichen, zum Beispiel an der Euskirchener Straße, wollten die Mannen um den Vorsitzenden Stephan Wolf nicht: „Wir sind der Fußballklub aus dem Grüngürtel. Deshalb spielen wir auch in unserem Viertel!” Deshalb müssen die Fortunen, die aktuell in der Regionalliga West den achten Platz belegen, mit dem Aschenplatz vorliebnehmen. Und rund um ihn passen halt „nur” 2000 Fans.

Rund 300 Zuschauer werden aus dem Kölner Süden erwartet. Die werden wohl größtenteils mit dem Zug anreisen. Und am Bahnhof in Düren von den Freunden und Helfern erwartet: Die Polizei wird den harten Kern der Fortuna-Anhänger auf dem vorgegebenen Fußmarsch zum Stadion begleiten. Die Anwohner entlang der Strecke dürfen sich auf Fangesänge einstellen. Die Kölner werden auch über einen separaten Eingang in das Stadion geführt. Und dort finden sie direkt Getränkewagen und Imbisstand vor. Große Sorgen wegen der Kölner braucht man vielleicht nicht zu haben: Unter ihnen gibt es nach Auskunft szenekundiger Beamter keinen der Kategorie C. In dieser Kategorie werden die geführt, die nur der Randale wegen zu einem Spiel kommen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert