Spielsachen für Flüchtlingskinder

Von: fjs
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Die gelben Lions-Enten schwammen auch für Flüchtlingskinder: 2000 Euro aus dem Erlös des 7. Entenrennens überreichte die Präsidentin des Lions-Club Düren-Rurstadt, Roswitha Best (Mitte), an Sozialamtsleiter Christian Sanfleber (rechts) und Dezernent Harald Sievers. Foto: Fred Schröder

Düren. Beim Lions Club Düren-Rurstadt sind im vergangenen Sommer beim Entenrennen auf der Rur die Plastiktiere für alle Generationen geschwommen. Vor wenigen Wochen hatte die Lions Geld aus dem Erlös für eine weihnachtliche Beihilfe an Senioren bereitgestellt. Jetzt folgten 2000 Euro für die Anschaffung von Lernspielzeug für die Kinder aus Asylbewerberfamilien.

„Die Aufnahme der Flüchtlinge ist eine Aufgabe, die uns als Gesellschaft fordert“, betonte Dürens Sozialdezernent Harald Sievers bei der Spendenübergabe. „Wir wollen und müssen die Kinder in den normalen Alltag zurückbringen“. Und das, so sehen es die Lions, geht bestens über das Spielen.

Lions-Vizepräsident Axel Leroy und weitere Vorstandsmitglieder hatten sich ausführlich bei Schwester Elisabeth informiert, die sich mit besonderem Ehrgeiz für die Kinder der Asylbewerber einsetzt.

„Vom Fernseher wegholen“

Ein Drittel der derzeit 470 Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge, die an sieben Standorten im Stadtgebiet mit Unterstützung der Evangelischen Gemeinde Düren, des Sozialdienstes katholischer Frauen und der Gemeinschaft der Gemeinden Düren-Nord betreut werden, sind Kinder, erklärte Sozialamtsleiter Christian Sanfleber. „Wir wollen die Kinder vor allem vom Fernseher wegholen.“ Aufrufe zur Spende von Spielsachen hätten „eine überwältigende Reaktion zur Folge“, betonte Christian Sanfleber.

Die Lions-Delegation mit Präsidentin Roswitha Best, Vizepräsident Axel Leroy sowie den Vorstandsmitgliedern Uschi Reepel, Barbara Heymann, Paul Wagner und Dr. Walter Best ließ erkennen, dass der Club Düren-Rurstadt die Eingliederungsbemühungen für die Kinder der Asylbewerber auch künftig nicht aus den Augen verlieren werde.

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