Spiel der Woche: Vier Treffer in Unterzahl

Von: say
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Windens Kapitän Bennedict Pennartz steht nach einem Freistoß frei vor Gästetorwart Benno Schneider und erzielt das 1:0. Foto: say

Winden. Der VfVuJ Winden hat das „Spiel der Woche“ in der Kreisliga mit 6:0 gegen die SG Vossenack/Hürtgen gewonnen. Sechs Tore schlechter war das Team von Nils Degenhardt, der personell bedingt selbst als Verteidiger auflief, keineswegs.

„Wir wollten Windens Spiel über Außen zu machen. Das hat in der ersten Halbzeit gut funktioniert. Wir haben aber unglücklich die Tore kassiert“, lautete seine Analyse nach dem Spiel. Winden hatte von Anfang an viel Ballbesitz, den Gästen gelang es aber immer wieder erfolgreich, Ballverluste zu provozieren.

Nach einem ruhenden Ball war es dem Tabellenführer aber Vorbehalten in Führung zu gehen (31.). Ein Freistoß von Ralph Ruland fand Kapitän Bennedict Pennartz, der im zweiten Versuch Gästekeeper Benno Schneider bezwingen konnte. Wäre im Anschluss der Freistoß von SG-Spieler Marco Kurth nicht an die Latte gegangen, vielleicht hätte die Partie einen anderen Verlauf genommen. Es kam aber ganz anders. Nach einem langen Ball hatte Gästekeeper Schneider im Laufduell gegen Windens Martin Plum das Nachsehen. So fiel das 2:0.

Aus der Kabine kamen die Gäste gut heraus und prüften Windens Schlussmann Stefan Heiliger in seinem ersten Saisonspiel, ohne ihn aber überwinden zu können. „Dass wir heute die Null gehalten und vier Tore in Unterzahl geschossen haben, war bärenstark“, freute sich Windens Coach Bastian Neumann. Ihm tat aber der Platzverweis von Moritz Koertgen leid. Koertgen hatte zwei Allerweltsfouls im ganzen Spiel begangen und zweimal gelb gesehen (46./61.).

In Unterzahl zeigten die Hausherren aber ihre Tempostärke und Rais Arfaoui erzielte einen Hattrick (65., 70., 72.). „Jedes Rad hat in das Andere gegriffen“, lobte Neumann sein Team. Mit einem Alleingang erzielte Sebastian Sander kurz vor Ende den 6:0-Endstand. Trotz hoher Niederlage zeigten die Gäste Moral und Charakter und probierten stets, Akzente zu setzen. Gegen die Windener blieb dies aber ohne Erfolg.

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